Impfhoffnung vs Impfimperium

  • Also dieser Herr hier ist ähnlicher Meinung wie unserer Regierung, er meint auch wir, Müssen nicht mehr verdienen, aber Dürfen dafür mehr Arbeiten, oder soll es andeuten dass die sich über Lohnkürzungen Gedanken machen, wenn wir nicht mehr Arbeiten als wir müssten?


    Stefan Wolf für Mehrarbeit teils ohne Lohnausgleich

    Davon werden wir glaub ich leider noch sehr viel mehr hören, vielleicht bis auch der letzte glaubt, daß das eben einfach notwendig ist.

  • Haha, ich hab erst jetzt gesehen, dass dein Video von Böhmermann war. :D

    Das erklärt auch den unbekannten Flüchtling.

    Ach, ich dachte , du meinst die Originale. Hab mir aber gerade pk mit seibert angeschaut, die Videos sind tatsächlich von denen.

    Seebrücke war Galgenhumor, also nicht wirklich witzig.

    Übrigens war die am häufigsten gestellte Frage, was die Aktion gekostet hat.

  • Ach, ich dachte , du meinst die Originale. Hab mir aber gerade pk mit seibert angeschaut, die Videos sind tatsächlich von denen.

    Seebrücke war Galgenhumor, also nicht wirklich witzig.

    Übrigens war die am häufigsten gestellte Frage, was die Aktion gekostet hat.

    Was hat er geantwortet?

    Antwort Option A:

    Sicher einfach nur eine Summe €uros, oder-


    Antwort Option B:

    Völlig egal was es gekostet das bezahlen die Steuerzahlenden.


    Antwort Option C:

    Es hat uns (das regierenden uns) nichts gekostet, der Bund der Arbeitgeberverbände, hat es bezahlt als Investition auf spätere Dividenden.


    Mir gefällt keine der möglichen Antwort Option.🤷‍♀️

  • Er "wußte" es nicht und wollte sich nicht drauf festlegen, später zu antworten.


    Für dich , ab min 15

  • Er "wußte" es nicht und wollte sich nicht drauf festlegen, später zu antworten.


    Für dich , ab min 15

    Ich versuch mir das Grad vorzustellen, was los wehre wenn wirklich mal einer dort genau so fragen würde, also ob genügend Humor vorhanden wehre, denn vom Sicherheitsdienst aus dem Saal entfernen würde vor laufender Kamera auch nicht passieren schätze ich.

  • Ich versuch mir das Grad vorzustellen, was los wehre wenn wirklich mal einer dort genau so fragen würde, also ob genügend Humor vorhanden wehre, denn vom Sicherheitsdienst aus dem Saal entfernen würde vor laufender Kamera auch nicht passieren schätze ich.

    Verdammt ich will mich nicht noch mehr Pircen lassen, ich bin mit den Pircings die hab völlig zufrieden.🤷‍♀️

  • De jure und de facto sind eben unterschiedliche Dinge. Zeit hilft oft, um aus de facto irgendwann de jure werden zu lassen. Eine guter Einstieg.

    Soweit ich weiß ist ein Friedensvertrag nicht notwendig, um einen Kriegszustand zu beenden, eine Kriegserklärung aufzuheben. Es reicht auch konkludentes Handeln, also wenn durch schlüssiges Verhalten klar wird, dass die Kriegsgegner den Krieg als beendet ansehen. Eine schriftliche Urkunde ist dafür nicht nötig.

  • Wüsste nicht, dass ich irgendwo was anderes behauptet hätte. Allerdings bleibt ja zum Beispiel noch sowas, wie die Frage von Schäden und wer dafür aufkommen müsste, bzw. ob und wann das verjährt. Ich hatte das Beispiel Griechenland angesprochen, die nicht ganz unbegründet immer mal wieder Reparationsforderungen mit Schulden verrechnen wollen. Sogar die polnischen Forderungen sind nicht ganz von der Hand zu weisen und mit denen haben wir sogar einen Grenzvertrag vereinbart. Das Spiel auf Zeit kann aufgehen, bleibt aber eine Hypothek für das Projekt Europa, vor allem dann, wenn man selbst als unerbittlicher Elefant das Porzellan zerbricht.

  • Wüsste nicht, dass ich irgendwo was anderes behauptet hätte. Allerdings bleibt ja zum Beispiel noch sowas, wie die Frage von Schäden und wer dafür aufkommen müsste, bzw. ob und wann das verjährt. Ich hatte das Beispiel Griechenland angesprochen, die nicht ganz unbegründet immer mal wieder Reparationsforderungen mit Schulden verrechnen wollen.

    Reparationen scheinen mir eher ein politisches Phänomen als ein völkerrechtliches. Die zahlt der Verlierer an den Gewinner, wenn der Gewinner das so will. Gibt es denn eine völkerrechtliche Regelung, wer wann Reparationen zu zahlen hat?

  • Es war wohl mal Thema, das in Den Haag klären zu lassen. Die Bundesregierung wollte nicht.

    Hier das Gutachten vom wissenschaftlichen Dienst.

    Laut dem Gutachten scheint völkerrechtlich umstritten, wann und wie Reperations-Ansprücke entstehen und ob Griechenland stillschweigend Verzicht erklärt hat. Für mich ist Völkerrecht Gewohnheitsrecht, und die entscheidende Frage ist, ob andere Staaten Reparationen für ihre Angriffskriege leisten. Zahlt Frankreich an Vietnam, usw. Wenn das so üblich ist solche Fragen in Den Haag klären zu lassen, dann sollte Deutschland das auch so machen.

  • Laut dem Gutachten scheint völkerrechtlich umstritten, wann und wie Reperations-Ansprücke entstehen und ob Griechenland stillschweigend Verzicht erklärt hat. Für mich ist Völkerrecht Gewohnheitsrecht, und die entscheidende Frage ist, ob andere Staaten Reparationen für ihre Angriffskriege leisten. Zahlt Frankreich an Vietnam, usw. Wenn das so üblich ist solche Fragen in Den Haag klären zu lassen, dann sollte Deutschland das auch so machen.

    Ist der Link zum Gutachten nur bei mir kaputt und führt nur wieder zurück hier her, oder einfach ins Nimmer Land, also in ein nichts? 🤷‍♀️

  • Stimmt, das sollte sie oder wenigstens das Gespräch suchen, und zwar aufrichtig. Die heutige Bundesregierung hat offensichtlich kein Interesse mehr an Aufarbeitung und Versöhnung. Die kurzfristigen Interessen deutschen Großkapitals scheinen wichtiger. Nachvollziehbar insofern, als ein Präzedenzfall andere auf Ideen kommen lassen könnte.


    Das ist insofern von Bedeutung, als diese Forderungen erst wieder mit dem von der Bundesregierung beharrlich vertretenen Austeritätsdiktat lauter wurden. Kein Erbarmen für die faulen Griechen. Wer mit dem Finger auf andere zeigt und andere erpresst, muss sich nicht wundern, wenn die eigenen unaufgearbeiteten Sünden auf den Tisch kommen. Die polnischen Stimmen fühlten sich möglicherweise dadurch erst bestärkt, obwohl ausgerechnet mit Polen bilaterale vertragliche Vereinbarungen existieren.

    Deutschland hatte in der EU immer eine Schlüsselrolle und trägt für die aktuelle verfahrene Situation einen Großteil der Verantwortung. Darüber kann man sicher geteilter Meinung sein, aber den Diskurs dazu nicht zu wollen, hilft genau den falschen.

  • Historisch hat es sich nicht bewährt Deutschland hohe Reparationen aufzuzwingen. Da gab es so einen Vertrag einen Weltkrieg früher der direkt in den nächsten führte.

    Völkerrecht ist mal wieder zur Kriegslegitimationsmaschine verkommen. Hitler war ein Drecksack, aber anständig genug wenigstens aus dem Völkerbund aufzutreten...

    Einmal editiert, zuletzt von Marner () aus folgendem Grund: Reparationen statt Reparaturen gesetzt