Der Musik-Thread (Tipps, Diskussionen & Co.)

  • Lymi

    „Mein letztes Podest“ klingt irgendwie nicht gut. Ich hoffe, du kletterst da vorsichtig wieder runter und lässt dich nicht fallen - in eine geknüpfte Schlinge zum Beispiel.


    Don‘t do it...


  • Lieb von Dir Gojira , aber so war es tatsächlich nicht gemeint.

    Ich scheine manchmal fatalistisch zu klingen.

    Gemeint war hier das genaue Gegenteil. Obwohl ich schon einiges gelesen habe, viele gute und bedeutende Sachen, käme ich aber doch zu dem Schluß, daß die Cartoons von Larson zur für mich positiv- prägendsten Lektüre gehört haben.

    Das ist ein ganz eigenes Denk- Universum.

    Und das kann man vielleicht nicht von so vielen Autoren behaupten. Und es wird wahrscheinlich selten über Cartoonisten gesagt.

    Was ist denn Deine prägendste Lektüre? Vielleicht bestimmte Songtexte?

    PS: aber es stimmt schon: wenn ich schlechte Laune habe und einen Larson - Band in die Finger kriege, läßt mich das schon öfter mal umdenken. :)

  • Lymi

    War nicht ganz ernst gemeint. Das "letzte Podest" hat so eine Assoziation geweckt und mir fällt bei fast jedem Stichwort ein mehr oder weniger passendes Songfragment ein.


    Es sind aber immer nur Fragmente. Bei den wenigsten Songs kenne ich den ganzen Text oder kann genau sagen, um was es geht. Bin wohl mehr der Prosa-Typ, nicht so der Lyriker. Und auch das: früher mal. Das Internet hat das "echte" Lesen verdrängt bei mir, traurig aber war. Aktuell höchstens mal ein Hörbuch auf einer langen Autofahrt (obsolet, seit keine Gigs mehr sind). Prägendste Lektüre? Prägen einen Bücher? Gern gelesene, als irgendwie wichtig empfundene gab es viele, ganz verschieden, je nach Lebensphase. Bin neulich umgezogen, etliche Kisten voll mit Büchern. Warum schleppt man die mit, die wenigsten davon wird man nochmal lesen. Aber wegwerfen geht auch nicht: Ein Leben in Büchern...


    Einen "Lieblingsbuch"-Thread könnte man vielleicht mal machen. Beeindruckt war ich zuletzt von Sibylle Bergs Dystopie "GRM - Brainfuck" (als Hörbuch). Passt in die Zeit.


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    Korn-Sänger Jonathan Davis wird heute 50, Wahnsinn.

  • GRM fand ich auch toll.

    Weil mir das mit den sozialen Medien auch so ging, hab ich es für mich verkleinert. Das hab ich ja schon lange bemängelt, daß die Konzentration dadurch leidet. Hat übrigens was genutzt, ich konzentriere mich jetzt wieder mehr auf andere Dinge, hat allerdings etwas gedauert und ich habe noch immer Entzugserscheinungen, die sich z.B. darin äußern daß ich Beiträge im J&N- Forum gerne liken würde, oder einen Kommentar verfassen will. Auf jeden Fall sind das schon krass eingespielte Reflexe.

    Ob Bücher prägen? Manche Leser bestimmt. Ich hab schon welche getroffen, die ihre Lektüre an einer Hand abzählen konnten und trotzdem noch Jahre danach sagten, sie wären total froh, es in der Schule gelesen zu haben und sie würden immer noch darüber nachdenken.

    Jedenfalls finde ich, können Bücher, Musik oder Ereignisse auch sehr großen Einfluß haben.

    In Hinblick darauf, wie man sich entwickelt. Vielleicht sollte man die neuen Medien mehr bekämpfen, aber da steht man wohl auf verlorenem Posten.

    Das ist ja meiner Meinung nach eine üble Folge des Lockdowns, daß bestimmt viele Leute in diese Krake geraten. Pustekuchen ist's dann mit: wenn die kulturellen Veranstaltungen wieder verfügbar sind, wird konsumiert bis zum geht nicht mehr. Ein Trugschluß.

  • In Ermangelung eines Kunst- und Kulturthreads poste ich es hier.

    Larson ist immer mein letztes Podest.

    So Ähnlich anders wie, Invertiertes Positives Denken?🤷‍♀️