Der Musik-Thread (Tipps, Diskussionen & Co.)

  • Was die Zeit angeht bin ich mir da eben nicht so sicher. So steigt ja permanent die Anzahl der Burnouts. (es scheint gesellschaftlich verlangt zu sein zu studieren) und die Anzahl der regeln steigen permanent.


    Die Letzte Arbeitszeitverringerung von Gewerkschaften ist (kurz googel anschmeißen)

    Insbesondere die 1984 geführten Arbeitskämpfe zur Einführung der 35-Stunden-Woche in der Metall- und Druckindustrie gehörten zu den längsten und härtesten in der bundesdeutschen Tarifgeschichte. Im Tausch gegen den Einstieg in verkürzte Wochenarbeitszeiten mussten die Gewerkschaften den Unternehmen größere Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung zugestehen.

    anscheinend also 1984 und jetzt schaue man auf die Realität. Ich kann nur aus persönlichen Erfahrungen berichten aber, (Beispielsweise Im Baugewerbe sind Überstunden Normalität, hier hat man also formal vielleicht 40 stunden Arbeitszeit in der Realität sieht es dann aber anders aus.)


    Wie viel stunden arbeitet man also letztendlich effektiv, nicht nur Formal.

    PS: Wenn ich die Wahl habe höherer Stundenlohn oder niedriger Stundenlohn und Arbeitszeit würde ich letzteres nehmen. (auch wenn dadurch die einnahmen eben doppelt sinken.)

  • Es gibt eben nicht dieselben Arbeitsbedingungen für alle.

    Aber eben auch ein unflexibles System, was Arbeitszeiten angeht.

    Und es verwundert kaum, daß so viele studieren wollen, weil die Löhne für Handwerk oder Dienstleistung so niedrig sind, aber die Lebenshaltungskosten sehr hoch. Und vieles, was interessant wäre, gibt es nicht ( mehr) als Ausbildungsberuf.

    Die Leute vertrauen den Gewerkschaften nicht; da wäre schon ein harter Arbeitskampf nötig, um die Zustände zu ändern und Interessen wahrnehmen zu können.


    Letztlich bekommen alle früh das Framing mit, welches Welzer gut auf den Punkt gebracht hat:

    Arbeiten, um sich dann 2 Wochen Mallorca zu leisten und in der 3. Woche muß man sich vom Dauerkater erholen.

    Oder: Arbeiten, um Sachen zu kaufen, die man nicht braucht, um Nachbarn zu beeindrucken, die man nicht mag.

    Die Antwort liegt vermutlich, wie fast immer, im Graubereich.


    Blödes Pech ( paßt grade gut)

    https://www1.wdr.de/nachrichte…ldorf-kosmetiker-100.html

  • Lang, lang ist’s her, da kannte ich ein paar Burschen vom CVJM. Die standen eigentlich auf Metal, aber so was wie Black Sabbath war denen schon zu satanisch. Durften sie nicht. Der Ausweg für die waren dann christliche Metal-Bands wie Stryper. Die waren OK, aber trotzdem: ein Jammer, wenn man die Gitarre von Rhandy Rhodes nicht hören darf, weil sein Chef sich mit falsch herum aufgehängten Kreuzen schmückt. Ein Jammer - und eine Idiotie.


    Wie ich höre gibt’s das heute auch noch? Bands, die man aus irgendwelchen seltsamen Gründen nicht hören darf, obwohl sie geile Mucke machen?


    Ist mir scheissegal.



    „You can all fuck off today...“ War wohl irgendwas mit Trump. Oder Alt Right? Das Masken-Ding hat es dann wohl nicht besser gemacht nach Ansicht derjenigen, die gewisse Kultur canceln möchten. Aber wie gesagt, damals wie heute: Mir scheissegal. Es geht um Musik. Rockmusik. Was wäre die ohne Provokation?


  • Scheint so eine Art Flashmob-Bewegung zu sein in Frankreich gegen die Spaßbremsen der Gesundheitsdiktatur.




    „Und wenn am Abend im Fernsehen

    der gute König gesprochen hat,

    gekommen, um das Urteil zu verkünden,

    zeigen wir unsere Nicht-Achtung,

    aber immer mit Eleganz!“

  • <3<3<3

    Beste Aktion des Jahres.