Anmerkungen, Kommentare, Ergänzungen

  • Hm Irgendwie wurde mein Forums Profil gelöscht, deswegen habe ich mich noch einmal neu angemeldet.


    Zum sogenannten Ost-West Konflikt:


    Jenny ist bei diesem Thema (vermutlich aus persönlicher Betroffenheit) extrem emotional und war in dieser Verfassung nicht mehr zu einem Diskurs fähig. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was so eine Diskussion noch für einen Erkenntnisgewinn bringen soll, wenn Jenny in ihrem Hass auf alles was aus Westdeutschland kommt Gift und Galle sprüht.


    Auch argumentativ liegt sie hierbei oft daneben, weil ihr meiner Meinung nach schlicht und ergreifend ein westdeutscher Blick fehlt, was ich ihr aber nicht vorwerfe. Es ist nur so, dass sie bei jedem Thema in dieser Kategorie fast ausschließlich, wie eine ostdeutsche Wendeverliererin argumentiert, was sie ja aber gar nicht ist. Why???


    Alles läuft dann bei Ihr auf Lohnunterschiede und angeblicher Mehrarbeit Ost vs West heraus. Sie berücksichtigt dabei aber 0,0 % die oft um ein vielfach höheren Lebenskosten in West-DE. Gerne kann Jenny ja mal ihre Wohnkosten mit denen in FFM, MUC, STR oder HAM vergleichen, da würde sie sich umschauen (vom quantitativen Angebot mal ganz abgesehen). Es war auch sehr bezeichnend wie sie dann im Anschluss fast Brandenburg durch Tesla zum neuen Silicon Valley erklärt und mit Schadenfreude auf den Niedergang West-DE Industrien hofft.


    Was dann als Zuhörer auch stört, ist dass sie Stefan weder ausreden lässt noch inhaltlich auf seine Punkte eingeht, das erinnert wirklich ein wenig an Trump bei der letzten Debatte vs. Biden.

  • Eine Anmerkung zu den Berufsbezeichnungen in der DDR.


    Das war wohl tatsächlich so. Nicht immer aber überwiegend.


    Der Beruf war z. B. Verkäufer


    "Ich lerne Verkäufer" hätten die weiblichen Lehrlinge gesagt.


    Wenn eine Frau von sich als Frau in ihrem Beruf gesprochen hat war es natürlich meistens

    "Ich als Verkäuferin bin da meist gewiefter als die Herren Verkäufer."


    Ich bin zwar nicht aus dem Osten, kann mich aber an Radio- und Fernsehbeiträge erinnern.

    Auch wenn man heute so altes Material auf Phoenix sieht fällt das richtiggehend auf.


    Selbst in der Emma wird das erwähnt:


    https://www.emma.de/artikel/ab…lose-kranfuehrerin-264194



    Kleine Anekdote zum West/Ost-Thema Berufsbezeichnungen hätte ich noch.

    In der DDR war Margot Honecker "Minister für Volksbildung" Anrede: "Frau Minister"


    Das war in der DDR so üblich, dass es der Ministerin für Frauen und Jugend Angela Merkel noch 1994 wurst war, wie man sie nennt:


    19166

    Deutscher Bundestag — 12. Wahlperiode — 222. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 21. April 1994



    Vizepräsident Hans Klein

    Bitte, Frau Kollegin Steen.

    Antje-Marie Steen

    (SPD): Frau Ministerin Merkel,

    ich möchte Sie fragen, was Sie bisher für die Gleich-

    stellung von uns Frauen hier in diesem Parlament

    getan haben. Ein aktueller Anlaß: Ich komme eben in

    dieses Parlament und stelle fest, daß auf der Tages-

    ordnung „Rednerliste" steht,

    (Lachen bei der CDU/CSU und der F.D.P.)

    und das in diesem Zusammenhang, wo hier nur

    Frauen diskutiert haben.

    Ich frage Sie, Frau Ministerin

    Merkel — oder muß ich sagen: Herr/Frau Minister

    Merkel? —: Was tun Sie eigentlich für uns Frauen in

    diesem Parlament?

    (Eduard Oswald [CDU/CSU]: Das ist unglaublich! Gibt es denn so etwas? Jeder

    blamiert sich auf seine Weise!)

    Vizepräsident Hans Klein:

    Zur Beantwortung Frau

    Ministerin Merkel.


    Dr. Angela Merkel,

    Bundesministerin für Frauen

    und Jugend:

    Liebe Frau Kollegin, eine kurze Bemer-

    kung. Ich hatte immer den Eindruck, daß sich das

    Parlament nach seinem Selbstverständnis um solche

    Dinge selbst kümmert.

    (Beifall bei der CDU/CSU und der F.D.P.)

    Aber selbstverständlich, Frau Kollegin, hat sich die

    Bundesregierung mit diesem Thema befaßt und in

    einer Vorlage eines

    Rechtsspracheberichts

    in gemeinsamer Federführung von Frauen- und Justizmi-

    nisterium festgelegt, daß man sich im öffentlichen

    Bereich und in allen anderen Bereichen um

    geschlechtsneutrale Formulierungen bemühen

    sollte.

    Ich füge noch ganz persönlich hinzu:

    Mir ist es egal,ob man „Frau Minister" oder „Frau Ministerin" sagt.

    Aber damit unterscheide ich mich von mancher ande-

    ren in diesem Lande.

    (Beifall bei der CDU/CSU und der F.D.P.)


  • Huhu Hackepettra,

    gerade wollte ich schon wie von der Tarantel gestochen aufspringen und in die Tasten hämmern, Nein, Nein, Nein, aber ich mochte Malmsheimer immer schon und hab mir gerade also den unglaublich lustigen Vortrag vom Wörtervirtuosen angehört.

    Und deswegen chill ich erst mal. :)

  • Huhu Hackepettra,

    gerade wollte ich schon wie von der Tarantel gestochen aufspringen und in die Tasten hämmern, Nein, Nein, Nein, aber ich mochte Malmsheimer immer schon und hab mir gerade also den unglaublich lustigen Vortrag vom Wörtervirtuosen angehört.

    Und deswegen chill ich erst mal.

    Mich Düngt meine voreilig, schriftlich dahin Ejakulierte, Privatthese (Kompression🗜 Statt Depression 🧨) Erkältet sich und fürdahalb Pfand ich diese ebenso erquickende Quelle.


  • Falsch, Die JU geht voll Ab und Rockt das Zelt. Ein Pitch nach den Anderen "Die Schulden von heute, sind die Steuern Von Morgen" :sleeping:Aber vom Rehtorisch gesehen ist Röttgen am Besten, finde ich.

    Röttgen war in der heute show und hatte nur angestaubte Plattitüden dabei.

    Er versucht sich wohl gerade auf "Kernbotschaften" festzulegen.