Alle mal nichts tun!?

  • Quelle: https://alias-podcast.de/2020/11/23/alle-mal-nichts-tun/

  • Um mal das Leid der Psychologie zu umreißen. In den letzten Jahren geht man davon aus, dass in jedem Jahr rund 5 Millionen Deutsche an Depressionen erkrankt sind. Rund 1/3 aller Menschen in Deutschland haben in ihrem Leben zumindest einmal eine Erkrankung in die Richtung. Und schon vor Corona betragen die Wartezeiten auf eine Therapie zwischen 1-2 Jahre!


    Triage wird übrigens schon länger praktiziert. Ich etwa bin chronisch krank inklusive Schwerbehinderung und EU-Rente. Ich bekomme keine Therapien, weil man bei mir nicht von ausgeht, dass ich geheilt werden kann und ich nur Plätze wegnehmen würde. Immerhin habe ich Pflegegrad 3 und bekomme neben der Rente auch noch Pflegegeld. Damit habe ich zumindest keine finanziellen Sorgen.


    Wenn die Zahlen, wie von immer mehr Wissenschaftlern berichtet, nun 5x so scheer sind wie vor Corona, dann haben wir es hier mit locker über 15 Millionen Menschen zu tun, die stark Gefahr laufen an Depressionen zu erkranken. Und glaubt mir: Corona ist für die allermeisten nur ein Schnupfen und nach 2 Wochen vorbei. Schwere Depressionen jedoch... Das dauert Monate der intensivsten Therapie. Das kann unser System nicht leisten! Und noch was fieses: Bleiben solche Erkrankungen unbehandelt, dann werden sie chronisch wie bei mir. Dann ist irgendwann Essig mit Erwerbsfähigkeit. Und wenn ich mir nur überlege: Eine Gesellschaft mit Millionen von Menschen die chronisch an Depressionen erkrankt ist.


    Ich kann mir die Folgen beim besten Willen nicht ausmalen!

  • Übrigens: " besondere Helden"

    Kann mir da jemand weiter helfen?

    "Faul, wie die Waschbären".

    WASCHBÄREN???

    Erst wüßte ich nicht, daß das hierzulande irgendwie mal ein etablierter Ausdruck gewesen wäre und außerdem sind die Viecher total umtriebig und verbreiten sich derart, daß sie schon seit Jahren abgeschossen werden. Ausrotten kann man sie aber nicht mehr, der Zug ist abgefahren.

    Metapher, ick hör Dir trapsen.

    Mit der Bitte um Aufklärung und vielen Dank im Vorraus. :/:):S

  • Kleine Kritik. Erklärungsversuche einfach mal zulassen und nicht gleich als absurd abtun. Daran litt schon die Stimmung im Aufwachenpodcast. Jenny hat auf die historischen Gründe und Befindlichkeiten als Erklärungsversuche für z.B. die polnischen Ambitionen nationaler Souveränität hingewiesen.


    Das muss man doch zur Kenntnis nehmen, wenn man polnische Bürger wirklich argumentativ überzeugen will und nicht nur mit Schecks ruhig stellen.

    Ich fand es total wichtig, dass dieser Punkt angesprochen wurde, gerade weil Polen immer noch als Außenseiter gilt. Die wollen halt nicht wieder zum Spielball werden.

    Das kann man für unbegründet halten, aber es großspurig zu ignorieren, wäre das falsche Signal. Stattdessen muss man genau auf diese gefühlsmäßige Ablehnung eingehen und zeigen, wie man gerade die Befürchtungen überwinden kann. Da kann man ja auch gerne mal direkt ins Gewissen reden und darauf Bezug nehmen.


    Da braucht man auch nicht mit Pexit und Trump-Vergleichen kontern. Ersterer steht gar nicht zur Debatte, sondern eine Reform der EU, und zweiteres ist eben genau das, was man mit diesem gutsherrischem Unverständnis herbeiführt, weil z.B. Orban sich als Außenseiter gegen das europäische Establishment etablieren kann.

  • Kleine Kritik. Erklärungsversuche einfach mal zulassen und nicht gleich als absurd abtun. Daran litt schon die Stimmung im Aufwachenpodcast. Jenny hat auf die historischen Gründe und Befindlichkeiten als Erklärungsversuche für z.B. die polnischen Ambitionen nationaler Souveränität hingewiesen.

    ergänzung: wenn man meint alles verstanden zu haben, ist das was mitgeteilt werden soll irrelevant...gibt bestimmt ne theorie die sich mit sowas beschäftigt. aber theorie und praxis sind bekanntlich schwierig in einklang zu bringen - ist dann halt schade für die menschen die darunter leiden.

  • Nee da kann ich nur spekulieren, möglich das es zusammenhängt mit dem Bär 🐻 , also dem hinteren teil des Wortes Wasch_bär, weshalb ich nun mal vermute, dass die Winterschlaf halten, ist also erst mal nur geraten, ohne das sofort zu Google'n, denn diese Geschichte mit den Lemmingen, also die Wahrheit das die nicht Suizidal sind, und sich aktiv von Klippen stürzen hält sich zwar immer noch, jedoch eher bei älteren Leuten, ohne Internet, und deshalb lass ich mich diesmal einfach erst mal überraschen. 🙃😲🤤🤨

  • Wenn ich drei Autoren nennen müsste, die mein überwiegend positives (!) Islambild beeinflusst haben, dann wären das in der Reihenfolge Ihres Auftretens:

    1. Karl May

    2. Peter Scholl-Latour

    3. Michael Lüders


    Daher hat mich Alex' Rezeption von Scholl-Latours Wirken sehr überrascht. Die Begründung fand ich etwas dünn; ein Blick in die Wikihausener Stadtbibliothek verschafft Klarheit:


    Der Professor für gegenwartsbezogene Orient-Wissenschaft Gernot Rotter initiierte Anfang der 1990er Jahre am Orientalistischen Institut der Universität Hamburg ein eigenes Forschungsprojekt, das die Schriften Scholl-Latours und Gerhard Konzelmanns, eines ebenfalls in der Öffentlichkeit als Experte für die islamische Welt wahrgenommenen Autors, einer kritischen Analyse unterzog. Die teilnehmenden Wissenschaftler kamen jeweils zu stark negativen Bewertungen und verfassten zu beiden Autoren jeweils einen Sammelband.[46][47][43]


    Alex hat Konzelmann ebenfalls in diesem Kontext genannt; die Vermutung liegt also nahe, dass seine Kritik auf Gernot Rottner zurückgeht. Falls Alex hier mitliest würde mich interessieren, welche Bücher von Scholl-Latour er selbst gelesen hat, um seine Kritik zu begründen.


    Etwas schmunzeln musste ich an dieser Stelle:

    Die Medienjournalisten Wolfgang Röhl und Stefan Niggemeier bemängeln, bei Scholl-Latours häufigen Fernsehauftritten hätten seine Hinweise auf persönliche Erfahrungen in Krisenregionen gegenüber Sachargumenten meist im Vordergrund gestanden.[48][49]

    Tja, die "Generation Sofaheld", von der Bundesregierung in ihrem aktuellen Werbespot(t) sehr treffend dargestellt, gibt es auch im Journalismus. Die eigene Erfahrung aus erster Hand zählt nichts mehr, "Sachargumente" holt man sich aus der Literatur und aus dem Netz, und dabei schreibt jeder von jedem ab. So entstehen Meinungsblasen. Die kritische Rezeption Scholl-Laturs mag auch damit zusammenhängen und vor allem mit seiner zunehmend scharfen Kritik am Vorgehen von USA und Nato.


    A propos Sofahelden: Mir ist eines dieser absurden Filmchen nicht nur in den "sozialen" Netzwerken begegnet, sondern auch bei einem Privatsender. Kosten enstehen dem Steuerzahler somit nicht nur für die Produktion, sondern auch bei der Verbreitung dieser Machwerke.

  • Das muss man doch zur Kenntnis nehmen, wenn man polnische Bürger wirklich argumentativ überzeugen will und nicht nur mit Schecks ruhig stellen.

    Ich fand es total wichtig, dass dieser Punkt angesprochen wurde, gerade weil Polen immer noch als Außenseiter gilt. Die wollen halt nicht wieder zum Spielball werden.

    Äh, nö! ;)


    Tschechien, Polen, Ungarn - da gilt das mit den historischen Befindlichkeiten nur, weil sie wach gehalten werden von einer politischen Klasse, die diese Befindlichkeiten braucht, um den eigenen Profit an Geld und Macht noch weiter zu steigern -> gegen die tatsächlichen Interessen dieser Bevölkerungen. Ich finde, man sollte diesem Narrativ nicht auf den Leim gehen.

  • [...]

    1. Karl May

    2. Peter Scholl-Latour

    3. Michael Lüders [...]

    Die Zusammenstellung finde ich ja schon "Puzzelig".


    Herrn Lüders stellt man in eine Reihe mit fragwürdigen Personen ...


    Michael Lüders und Peter Scholl-Latour sind nach kurzem Nachdenken, meiner Meinung nach, Antipoden. Sowohl im Werk als auch in der Rezeption - Scholl-Latour war immer "Mainstream in den Mainstream-Medien":D, der die Gefahr des Islams, Islamisierung, Terrorismus, Revolution, Krieg - mit viel Lokalkolorit in 1:30 oder 45 Minuten ablieferte.


    Und seine Denke hat doch einen stark (post)kolonialen Einschlag. Ok er ist ein Kind des (post)kolonialen Zeitalters. Stereotypen, Vereinfachungen, Simplifizierungen ...


    .... Die Gefahr des Islams, der durch den "wohlwollender Diktator" der das Volk auf den rechten Weg führt ... oder das "wir und die anderen" das die "Weiße Minderheit", "die Slaven", die Japaner und Chinesen, die sich noch eher modernisiert haben, der Islam und die Chinesen, die bedrohen Russland ... Untergang des europäischen Abendlands, dessen Hochkultur .... eine Redlichkeit dort, die heute nicht mehr vorhanden ist ... eine Gesittung die verloren gegangen ist ... und der Verlust der amerikanischen Potenz im internationalen Auftreten durch 10 Millionen eingewanderte Mexikaner, die die nordamerikanische Mehrheit verändern ... 8o


    Scholl-Latour wird von Alex schon richtig eingeordnet ;)



    PS: Und Scholl-Latour'sche Kritik an den USA und der Nato - welche genau? "Schwert den Islams", die Gefahr durch die "Islamisierung" und die Schwäche der USA und NATO wohl'?



  • floormaster

    Kannst du mal bitte Zitate als ganze Sätze formulieren?


    Dann können wir Scholl-Latour vielleicht eingehender diskutieren. Bis dahin beantworte ich deine letzte Frage meinerseits mit einem Zitat:


    Im „absurdeste(n) Territorialkonflikt“ um Ukraine und Krim versteht Scholl-Latour die Außenpolitik der russländischen Föderation als defensive Strategie: „Die Ukraine war aus Moskauer Sicht als europäische Verankerung der ‚Eurasischen Union‘ auserkoren, mit der Putin sein vom westöstlichen ‚Zangengriff‘ bedrohtes Rest-Imperium abzuschirmen suchte“. Obamas Regierung habe die Richtung vorgegeben, die Europäer hätten sich wie immer dem Willen des mächtigen amerikanischen Verbündeten gefügt.[42]


    Eine zweite Antwort auf deine letzte Frage: Höre das von dir verlinkte Interview ab Minute 8:50.

  • Äh, nö! ;)


    Tschechien, Polen, Ungarn - da gilt das mit den historischen Befindlichkeiten nur, weil sie wach gehalten werden von einer politischen Klasse, die diese Befindlichkeiten braucht, um den eigenen Profit an Geld und Macht noch weiter zu steigern -> gegen die tatsächlichen Interessen dieser Bevölkerungen. Ich finde, man sollte diesem Narrativ nicht auf den Leim gehen.

    Das sehe ich allerdings gerade als Deutscher anders, dessen nationalstaatliche Interessen nicht gerade unbeteiligt (mehrfach) waren, dass diese Befindlichkeiten überhaupt eine Grundlage haben.


    Das störende Narrativ beginnt nicht mit der Nennung historischer Fakten, sondern mit deren Interpretation. Die Fakten ändern sich nicht, wenn man sie selbst nicht anspricht. Vor allem richtet sich das in unserem Fall gar nicht an die Osteuropäer, sondern an deutsches Publikum eures Pordcasts.

    Eine europäische Ideologie wird jedenfalls auf lange Sicht nicht Top-Down durch versickernde Geldströme etabliert werden können, wenn man seine Nachbarn nicht versteht. Schon gar nicht, wenn es ein Kräfteungleichgewicht gibt, das genau von solchen Nationalinteressen geprägt ist.


    Und genau darum ging es doch bei dem Einwurf, um einen Erklärungsversuch, nicht um das Veto zu verteidigen. Was spricht gegen Aufklärung und Verständnis? Letzteres ist Grundvoraussetzung für gute Diplomatie.


    Wie dem auch sei. Wann kommt eure Polen-Folge?

  • Nun also die Verlängerung der zweiten Lockdown-Runde ("Wellenbrecher Edition"). Überrascht haben dürfte das niemanden wirklich, wurde der Beschluss, wie auch im Podcast gezeigt, doch schon länger medial vorbereitet.



    - Symbolbild -


    Claus Klebers Text dazu: "Deutschland hat es im Frühjahr schon mal geschafft, mit großen Opfern die Kurve zu brechen. Heute sind die Zahlen leider BEDEUTEND höher als die Dynamik damals."


    Sorry, brechen muss gleich ich... <X


    Irgendwas läuft da doch mächtig schief in unseren Medien, oder? Wieviel Rechercheaufwand bedeutet es denn, mal in den RKI-Tagesreport vom Mittwoch reinzuschauen? Dort sind regelmäßig nicht nur die Zahlen der positiv Getesteten zu finden, sondern sie werden in Relation gebracht zur Zahl der wöchentlichen Tests. Ich habe es wohl schon mal erwähnt: Wenn man berücksichtigt, dass heute um ein Vielfaches mehr getestet wird als im März, dann sind beide "Wellen" fast deckungsgleich.



    Ich wette: Claus Kleber weiß das. Seine Zielgruppe aber wohl eher nicht, und er tut viel dafür, dass das so bleibt.


    P.S.

    Niemand, der diese Dinge analysiert, ist ein "Covidiot". Auch Menschen, die auf Basis solcher Analysen vor dem Reichstag protestieren, sind keine Covidioten.


    Ich möchte sogar noch etwas weitergehen: Wissend, dass Kleber um die Ähnlichkeit der "Wellen" weiß (und die promovierte Physikerin Merkel auch, und alle im Umfeld von Merkel oder Kleber ebenfalls) darf man fragen: Warum machen sie Oma Erna schon wieder Angst mit diesen übertriebenen Zahlen?


    Wenn man mal ein paar politisch-mediale Kampagnen miterlebt hat (z.B. Agenda 2010 oder Rentenprivatisierung), dann muss man das sogar fragen. Sicher, das Virus ist da, es sterben Menschen daran, aber trotzdem: Warum wird die Gefährdung duch Bilder wie das, welches Kleber hier bringt, so übertrieben? Er und andere haben das bei der ersten Welle auch gemacht, damals mit den kumulierten Zahlen unter Ausblendung der bereits Genesenen.


    Also warum? Auch das darf, nein muss man fragen - und ist kein "Covidiot".


    Das nur als kleine Anmerkung, weil mir beim Podcasthören manchmal der Umgang mit Kritik an den gängigen Narrativen ein wenig bitter aufstößt. Ansonsten: Weiter so!

  • Es wird ja viel über mögliche Infektionswege - Schulen, Zebrastreifen, Gastronomie, Einzelhandel, Privatleben usw. - diskutiert. Der Bereich Arbeit, hier meine ich die Bereiche Produktion in Industrie und Handwerk - wird in meiner Wahrnehmung gar nicht als Infektionsquelle erörtert. Jeden Tag sehe ich Handwerker in Fahrzeugen ohne Mundschutz zusammen sitzen, auf Baustellen ohne Mundschutz dskutieren etc.. Die haben sicher auch Familie und laufen zu Hause wahrscheinlich ohne Mundschutz umher. Die Arbeitssituation in der Industrie ist mir nicht bekannt, dort sollen ja auch Menschen zusammen arbeiten, dies wird aber auch nirgendwo angesprochen. Habe ich hier eine gesellschaftliche Verabredung verpasst, derart, dass diese Bereiche tabu sind., zumindest als Thema im Zusammenhang mit Corona - Infektionen.

  • Es wird ja viel über mögliche Infektionswege - Schulen, Zebrastreifen, Gastronomie, Einzelhandel, Privatleben usw. - diskutiert. Der Bereich Arbeit, hier meine ich die Bereiche Produktion in Industrie und Handwerk - wird in meiner Wahrnehmung gar nicht als Infektionsquelle erörtert. Jededn Tag sehe ich Handwerker in Fahrzeugen ohne Mundschutz zusammen sitzen, auf Baustellen ohne Mundschutz ddskutieren etc.. Die Arbeitssituation in der Industrie ist mir nicht bekannt, wird aber auch nirgens angesprochen. Habe ich hier eine gesellschaftliche Verabredung verpasst, derart, dass dies Bereiche tabu isind., zumindest als Thema im Zusammenhang mit Corona - Infektionen.

    Ja.

  • Mir fällt als Analogie die Physik ein. Die ordnen inzwischen 95 % der Materie der dunklen Materie zu und geben zu, dass sie hier wenig, mancher sagt sogar eigentlich gar nichts, wissen. Die sind wenigstens ehrlich und sprechen darüber.

    Klammere ich bei der Suche nach Infektionswegen Bereiche aus, sollte dies wenigstens begründet werden, sonst ist alles für Schröders – Katz.

  • Ja, den Wunsch hört man ja öfters. Ich hatte im anderen Thread diesen Text


    Charaktermasken
    Die Pandemie-Bekämpfung blendet das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz aus. Von JustIn Monday

    aus: konkret 12/2020


    erwähnt. Da wird das ein oder andere durchgerechnet. Außerdem heißt es da:

    Zitat DGB

    "Soweit arbeitsbedingt die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann und technische Maßnahmen, wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen nicht umsetzbar sind, müssen die Beschäftigten mindestens MNB zum gegenseitigen Schutz tragen."


    " Nicht etwa die Produktion muss also reduziert oder eingestellt werden, wenn die Mindestanforderungen nicht zu erfüllen sind. Die Maske wird so zu nichts anderem, als einem Symbol für den Wunsch, wirkungsvollere Reaktionen zu vermeiden."


    Leider ist der Artikel nicht öffentlich.

  • In unserem Werk wurde eines dieser Britschentransporter um gebaut, also zwischen die beiden sitze wurde eine Halterungsaufbau für eine Trennscheibe montiert, weil die zu zweit oft damit zu Einsatzorten in der Großhalle fahren, und das ist tatsächlich auch nur symbolisch und ich hab mit Humor versucht mal drauf hinzuweisen, wie unsinnig es in diesem fall eigentlich ist, und ich meinte das einzige was diese Trennung verhindert ist das, die Jungs während der Fahrt nicht anfangen zu Knutschen oder Händchen zu halten 🤷‍♀️, ganz so als hätte der Virus Eigenschaften wie dieser Parasit der zurück in die Katze will und dafür Mäuse befällt, 🤷‍♀️ also so als ob der Covid-Virus völlig Heterosexuelle plötzlich veranlasst Bisexuell zu werden um sich selbst weiter zu verbreiten. 🤷‍♀️ 🦇 🤦‍♀️


    Hier ein besseres Foto hab ich nicht finden können, aber es ist gut zu erkennen, dass die beiden sitze, nach außen ausreichend offen also Belüftet sind, grade auch während der Fahrt durch die Großhalle.

  • Mir fällt als Analogie die Physik ein. Die ordnen inzwischen 95 % der Materie der dunklen Materie zu und geben zu, dass sie hier wenig, mancher sagt sogar eigentlich gar nichts, wissen. Die sind wenigstens ehrlich und sprechen darüber.

    Klammere ich bei der Suche nach Infektionswegen Bereiche aus, sollte dies wenigstens begründet werden, sonst ist alles für Schröders – Katz.



    Bei 75 Prozent der Infektionen sind die Infektionswege nicht nachvollziehbar. Wie groß wohl der Anteil ist, der dabei auf die Arbeit entfällt? In einer Zeit, in der man kaum etwas anderes machen kann als essen, schlafen, einkaufen - und arbeiten?


    Mich wundert das Versagen der Infektions-Rückverfolgung übrigens nicht. In seltenen Fällen mag das funktionieren, daraus eine Wissenschaft zu machen halte ich aber für Scharlatanerie. Die klassische Situation, in der eine Viruserkrankung ausbricht, hat etwas damit zu tun, dass man in der Kälte rumsteht und friert. Deswegen heißt das Ding „Erkältung“, „cold“, „infreddatura“ oder „resfrio“. Die Erreger sind Viren, aber wer kann sagen, wo er sich die eingefangen hat? Das funktioniert mit den klassischen (Erkältungs-)Coronaviren in der Regel nicht, warum sollte es bei der neuen Sorte funktionieren?


    Und weil das nicht geht, die Leute aber trotzdem arbeiten müssen und auch sollen, solange sie nicht krank sind, weil sonst der Laden ganz zusammenbricht, verfällt man in Aktionismus wie das Tragen von Masken (die Viren nicht zurückhalten, sondern nur verhindern, dass sie meterweit fortgetragen werden) oder den Einbau von Trennscheiben.


    Na dann brauche ich die Diskussionen über mögliche Infektionswege auch nicht ernst nehmen, weil oberflächlich und wohl mehr Unterhaltung, oft schlechte. Oder hat einer eine andere Sichtweise ?


    Das ist ganz und gar keine bloße Unterhaltung. Das Nichtwissen um Infektionswege und die Verfügung von Berufsverboten hängen direkt zusammen. Die Verknüpfung zwischen beiden ist die Legende von der asymptomatischen Ansteckung (nächste Seite).