Aufmunternde Elche

  • RobFord Redux

    Wie meinst du das?

    wenn ich das richtig verstanden habe verhindert bisher nur der Oxford Impfstoff die Infektiosität, die anderen unterdrücken lediglich den Krankheitsausbruch.

    Klingt für mich so. Das Virus zirkuliert weiter plus man hat keine Immunität mehr, wenn die Wirkung nachlässt. Also vielleicht übersehe ich was, aber wenn sich das Virus nicht tot läuft, klingt das nach Abhängigkeit von der Impfung. Andererseits, bei der Grippeimpfung muss man ja auch nur über den Winter kommen.

  • Zu den gesunkenen Reallöhnen im Einzelhandel: das Branchenmagazin Lebensmittelzeitung derweil so:

  • Zu den gesunkenen Reallöhnen im Einzelhandel: das Branchenmagazin Lebensmittelzeitung derweil so:

    Da kann einem ja wirklich nur speiübel werden.

    Am "besten" fand ich die Tanzveranstaltung im Laden ( Clubs sind ja zu) .

  • Jeder weiß ja seit dem Frühjahr [...], das wir dazu nur so etwa 70 % Immunität benötigen.

    Diese Zahl aus dem Frühjahr dürfte inzwischen hinfällig sein. Sie wird, ausgehend von einem R0 knapp über drei, nach dieser einfachen Formel berechnet: 1 - 1/R0


    Mittlerweile wissen wir aber, dass eine Voraussetzung für die Gültigkeit dieses einfachen Modells auf SARS-CoV-2 nicht zutrifft, nämlich die Annahme einer gleichmäßig verteilten Empfänglichkeit für das Virus. Superspreading-Events einerseits und 90 Prozent leichte oder asymptomatische Fälle andererseits sprechen dagegen. Heterogenität in der Ausbreitung hat aber zur Folge, dass die für Herdenimmunität erforderliche Durchseuchung drastisch sinkt.


    https://www.mpg.de/15946986/he…t-heterogene-bevoelkerung


    Edit

    Für Nerds ist hier die Langversion des Artikels der Max-Planck-Gesellschaft:

    https://journals.plos.org/plos…1371/journal.pone.0239678

  • Jemand sagt "piep", und Frau JG. springt zuverlässig aus dem Schlüpfer. Jemand verteidigt glaubhaft sein "piep" aus mehreren Perspektiven, Frau JG. haut ausdauernd mit den immer gleichen schwachen Argumenten drauf, ohne dass womöglich valide Feststellungen auch nur wahrgenommen würden. Wenn die Gäste versuchen, "piep" zu verstehen und Argumente anerkennen, ist JG. angefressen und fühlt sich angegriffen - um sich dann später (für das Protokoll?!) dafür zu entschuldigen. Es macht das Hören eher enervierend.

  • Jemand sagt "piep", und Frau JG. springt zuverlässig aus dem Schlüpfer. Jemand verteidigt glaubhaft sein "piep" aus mehreren Perspektiven, Frau JG. haut ausdauernd mit den immer gleichen schwachen Argumenten drauf, ohne dass womöglich valide Feststellungen auch nur wahrgenommen würden.


    Argumente sind oft nur so valide wie der eigene Glaube daran. Alles eine Frage der Perspektive.

  • Was glaube ich Jenny nicht bedacht hat: sobald die meisten Menschen geimpft sind, und Corona weitesgehend "überstanden" ist, wird ja auch niemand mehr getestet. Und für 90% ist Corona ja auch nur eine Erkältung. Warum sollte jemand stigmatisiert werden, weil er eine Erkältung hat?

  • Warum sollte jemand stigmatisiert werden, weil er eine Erkältung hat?

    Weil er damit seine Oma umbringen könnte. Das ist, was sie uns erzählen.


    Noch weiß man nicht, wie gut die Impfung wirkt und wie lange. Wenn sich derlei Narrative nicht in Luft auflösen - und warum sollten sie das urplötzlich tun? -, dann bleibt die Stigmatisierung. Umso mehr, da sie politisch instrumentalisiert werden kann. Eine Zielgruppe dürften die Impfkritiker und -verweigerer werden.

  • Aber das Risiko ist dann ja viel geringer, wenn um dich rum alle geimpft sind. Und wenn du dich nicht Impfen lässt, weil du Corona-Leugner oder Gates-VTler bist, dann musst du mit der Stigmatisierung leben.


    Wenn du dich aber nicht impfen lassen kannst, weil du eine Krankheit hast, und deine Oma kann sich auch nicht impfen lassen, dann ist das halt ein Risiko dass man eingehe muss. Du könntest deine Oma auch mit was anderem anstecken. Und nochmal: ich glaube gar nicht, dass überhaupt noch auf Corona getestet wird, sobald ein größerer Teil der Gesellschaft geimpft ist. Es weiß dann also niemand mehr, ob du und deine Oma Corona hatten, oder eine ordinäre Influenza.


    Das allerdings ist ein Punkt, den wir über Corona hinaus lernen werden: wer husten und kratzen im Hals verspürt, der besucht nicht seine hochbetagte Oma.

  • [...] wenn du dich nicht Impfen lässt, weil du Corona-Leugner oder Gates-VTler bist, dann musst du mit der Stigmatisierung leben.


    Wird wohl so sein. Zum Glück sieht man mir das aber nicht sofort an. ;)


    Hmm... Könnte natürlich passieren, dass man sich irgendwelche Symbole ausdenkt, um mich und meinesgleichen zu kennzeichnen. Vielleicht ein Virus-Sticker, den man sich auf die Kleidung nähen muss? 🦠


    Nein, zu altmodisch, heutzutage macht man das irgendwie elektronisch, auf einer Chipkarte oder so. Würdest du trotzdem noch bei mir einkaufen, wenn ich einen kleinen Laden hätte, Tilman?

  • Wird wohl so sein. Zum Glück sieht man mir das aber nicht sofort an. ;)


    Hmm... Könnte natürlich passieren, dass man sich irgendwelche Symbole ausdenkt, um mich und meinesgleichen zu kennzeichnen. Vielleicht ein Virus-Sticker, den man sich auf die Kleidung nähen muss? 🦠


    Nein, zu altmodisch, heutzutage macht man das irgendwie elektronisch, auf einer Chipkarte oder so. Würdest du trotzdem noch bei mir einkaufen, wenn ich einen kleinen Laden hätte, Tilman?

    Was ist bei Dir los, dass Du denkst: Ja, das schreibe ich jetzt mal in ein Forum?

  • NicolePunkt

    Der Auslöser war das Stichwort „Stigmatisierung“. Und mein Verständnis des Vorgänger-Postings, dass diese im gegeben Kontext durchaus ganz okay sei: „Du musst mit der Stigmatisierung leben“. Das weckt bei mir gewisse Assoziationen. Bei dir nicht?


    Okay, die Sache mit dem Virus-Sticker ist vielleicht etwas weit hergeholt. Man könnte auch auf andere Fälle von Stigmatisierung referenzieren: Von Andersdenkenden, die Kommunisten-Hatz der McCarthy-Ära in den USA zum Beispiel. Oder bei uns, die Berufsverbote in den 70ern. Oder Stigmatisierung von Zuwanderern, Homosexuelle, Transgendern - alles nicht okay, oder?


    Warum sollte ich dann die Stigmatisierung von Impf-Skeptikern widerspruchslos hinnehmen?

  • Warum sollte ich dann die Stigmatisierung von Impf-Skeptikern widerspruchslos hinnehmen?

    Weil die Beispiele die du aufzählst in diesem fall nicht zutreffen, verzeih mir das ich nicht NicolePunkt bin, sie wird vermutlich und kann für sich selbst sprechen, die Beispiel die du hier anführst, habe aber alle keine lebensbedrohenden oder auch nur Gesundheitsgefährdende folgen für andere, die noch nicht Geimpft werden können, obwohl sie Geimpft werden wollen, zumindest so lange bis alle die geimpft werden wollen auch tatsächlich fertig geimpft sind, für diese Zeit lang müsste es find ich eine Lösung geben mit der vor allen auch die Impfgegner*innen einverstanden sind, den so lange ist es, wobei ich mir nu nicht wirklich sicher bin, also glaube ich ein Tatbestand der Fahrlässigen Körperverletzung, und die Impfgegner können sich dann möglicherweise auf, ein Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrecht vom 20. Januar 2011 berufen, könnte aber sein das sie dafür erst ihre Mündigkeit begutachten lassen müssten, also das sie mindesten 21 Jahre alt sind, da sollten die sich so langsam mal drum kümmern wenn sie wirklich nicht wollen, wenn sie bis dahin schon erkrankt sind gilt mittlerweile hier diese neue Urteil des Bundes-Verfassungsgericht zumindest für Deutsche.

  • die Beispiel die du hier anführst, habe aber alle keine lebensbedrohenden oder auch nur Gesundheitsgefährdende folgen für andere


    Natürlich haben sie das nicht, aber trotzdem passen meine Beispiele. Ich bin nämlich nicht potentiell gesundheitsgefährdend für andere. Und schon gar nicht lebensbedrohend! Nicht mehr und nicht weniger als ein Kommunist, ein Zuwanderer oder ein Homosexueller. Unabhängig davon, ob ich gegen ein bestimmtes Virus geimpft bin oder nicht.


    Du übrigens auch nicht.


    Lass dir derlei menschenfeindlichen Unsinn nicht einreden. Davon abgesehen gilt wie schon immer:

    wer husten und kratzen im Hals verspürt, der besucht nicht seine hochbetagte Oma.

  • Doch, die Beispiele passen. Ich bin nämlich nicht gesundheitsgefährdend für andere. Und schon gar nicht lebensbedrohend! Nicht mehr und nicht weniger als ein Kommunist, ein Zuwanderer oder ein Homosexueller.

    Nein!

    So wie du es drehst, hab ich das auch nicht gesagt und geschrieben, sie passen deshalb schon nicht weil du nicht zuhörst was ich sage, und nicht liest wie ich es geschrieben habe, auch das mit der Impfung hast du nicht verstanden, ob die Geimpften nicht selbst noch andere anstecken können ist noch nicht wirklich geklärt, sie können eben nur selbst nachdem sie geimpft sind nicht mehr angesteckt werden.


    Unabhängig davon, ob ich gegen ein bestimmtes Virus geimpft bin oder nicht.

    Nein und nochmal nein!

    Weil dem Covid-Virus völlig egal ist ob du dich selbst zu einer dieser Gruppen zählst, oder dich davon ausgrenzt, und hör Bitte auf mir zu sagen was ich meine, oder frag nach wenn du mich nicht verstehst.

  • Wird wohl so sein. Zum Glück sieht man mir das aber nicht sofort an. ;)


    Hmm... Könnte natürlich passieren, dass man sich irgendwelche Symbole ausdenkt, um mich und meinesgleichen zu kennzeichnen. Vielleicht ein Virus-Sticker, den man sich auf die Kleidung nähen muss? 🦠


    Nein, zu altmodisch, heutzutage macht man das irgendwie elektronisch, auf einer Chipkarte oder so. Würdest du trotzdem noch bei mir einkaufen, wenn ich einen kleinen Laden hätte, Tilman?

    Tja Gojira ,

    da kannst du dich nicht rausreden. Das war 1a auf die Judenverfolgung im 3. Reich bezogen.

    Vielleicht kauft man nicht mehr in Deinem Laden, vielleicht wird er mit Beschimpfungen beschmiert, a la " kauft nicht beim Impfgegner", wird mit Brandsätzen niedergebrannt.

    Vielleicht mußt du Kleidungs- Aufnäher tragen, mit Symbolen, die gestatten, daß jeder alles mit Dir ungestraft machen darf. Dir Berufsverbot erteilen darf, dich in ein Arbeits- und Vernichtungslager stecken darf, wo man Dich und die Deinen foltert und vergast oder verhungern läßt, wenn du nicht mehr zur Arbeit taugst und wo dann nach ein paar Jahren, Leute, deren Hauptantrieb Hass und Mißgunst ist, diese Verbrechen relativieren, sich selbst zu Opfern erklären und auf Demos fahnenschwenkend von der Zukunft träumen, in der sie wieder irgendwas wert sind und sie zum Herrscher über irgendwelche Wehrlosen werden.

    Wenn du dich mit diesem traurigen Abschaum gemein machen willst- bitte.

    Aber dann steh auch dazu und erzähl nicht einen von : Stigmatisierung ist doch im Grunde immer vergleichbar

  • Lymi

    Na ja, so weit sind wir ja noch nicht. Ich rechne erstmal mit einem „Sticker“ - aka elektronischer Impfpass - und bestimmten Dingen, die man nicht mehr tun darf, wenn einem die nötigen Einträge fehlen.


    Das wird passieren, einfach so. Es wird keine rationale Begründung brauchen, ebensowenig wie Söders heute verhängte Ausgangsbeschränkungen. Ein paar Leute werden murren, ein paar werden vielleicht als unpassend empfundene Vergleiche anstellen. Die Mehrheit wird es hinnehmen.


    Und dann? Wenn das funktioniert hat, was kommt als nächstes? Keine Ahnung, Vernichtungslager wohl eher nicht. Aber wenn Stigmatisierung aufgrund einer abweichenden Meinung von einer Mehrheit hingenommen oder gar betrieben wird, dann wird auch das nicht lustig.


    Zu dystopisch? Hoffen wir‘s!