Aufmunternde Elche

  • Weil das rki Impfstoffe entwickelt oder biontech täglich Rechenschaft bei denen ablegt? Interessante Witzige Vorstellung.

    Als das Gespräch stattfand , gab es schon einiges an Information. Vermutlich hätte jeder 2. auf der Strasse mehr sagen können und laut dem biontech- Typ bei Lanz war die Entwicklung ja angeblich nur Formsache.

    Aber davon mal abgesehen, ist die Aussage über einen Impfstoff, den bald jeder kriegen soll,

    wir wissen weder wie er wirkt, noch was er bewirkt , vom RKI Präsident mit kontraproduktiv noch sehr vorsichtig umschrieben.

    Wer sollte denn nach so einem Statement Lust kriegen, sich impfen zu lassen??

  • Immerhin will Wieler genau hinschauen, ob seine Patienten an oder mit der Impfung versterben. Bei 33:12.



    Er hat dafür extra eine neue Software machen lassen. Der Fragesteller im Pressebriefing hat ein bisschen Sorge, dass das nicht so richtig transparent ablaufen könnte. Aber das ist natürlich Humbug! Es wird doch beim Virus auch bereits schon ganz genau unterschieden, ob jemand an oder mit ihm stirbt - oder...?

  • Als das Gespräch stattfand , gab es schon einiges an Information. Vermutlich hätte jeder 2. auf der Strasse mehr sagen können und laut dem biontech- Typ bei Lanz war die Entwicklung ja angeblich nur Formsache.

    Aber davon mal abgesehen, ist die Aussage über einen Impfstoff, den bald jeder kriegen soll,

    wir wissen weder wie er wirkt, noch was er bewirkt , vom RKI Präsident mit kontraproduktiv noch sehr vorsichtig umschrieben.

    Wer sollte denn nach so einem Statement Lust kriegen, sich impfen zu lassen??

    Ich denke es macht halt schon einen Unterschied, ob ein Typ von der Straße einen mRNA Impfstoff ankündigt, bevor alle Tests durch sind bzw. es offiziell ist, oder der Leiter des RKI. Dass diese Aussage so zu diesem Zeitpunkt Auswirkungen auf individuelle Impflust hat, halte ich für eine steile These. Wer ein Problem mit ihm, dem RKI oder Impfungen hat, hat sie bei jeder Aussage von ihm. Hätte er an dieser Stelle eigenmächtig mRNA Impfstoffe angekündigt, könnte man ihm Börsenkursmanipulation vorwerfen. 🤷🏻‍♀️

  • Roy

    Ich finde es schon ein bisschen schizo, wenn Wieler einerseits so wenig Vertrauen hat in die Impfung und sie andererseits als einzigen Ausweg aus der Krise propagiert. Aber ich bin ihm dankbar für seine Ehrlichkeit in dem Moment.

  • Spahn hatte auch mal so einen Moment der Ehrlichkeit. Es ging da um die PCR-Tests und das Problem der falsch Positiven bei Ausweitung der Tests. Zwei Wochen später fingen sie trotzdem an, massenhaft Gesunde zu testen. Die Fallzahlen gingen erwartungsgemäß hoch.


    Dass solche Dinge wider besseres Wissen getan werden, riecht natürlich verdammt nach „Arroganz der Macht“.


    Nachtrag:

  • Nee, dass ist nur das, was Leute wie du daraus machen. Unterkomplexes denken und so. Damit hast du dir anderenorts ja schon einen Namen gemacht. 😇

  • Dann liefere doch mal deine Version der Geschichte.

    Ah, wieder Karussellfahren? Meine Aussagen stehen, die muss ich nicht wiederholen. Du hast doch schon vortrefflich gerade gezeigt, dass du einfache Aussagen in einem Interview nicht in Kontexte setzen kannst und stattdessen lieber versuchst zu triggern. 😊 Poste doch lieber weiter Musik Videos. Die sind ja manchmal nicht ganz so schlimm.

  • Was ist Fakt? Es gibt und gab hier keine Massentestung. Das ist Fakt. Wovon redest Du?


    Ich habe über die Wieler Aussage mit Lymi gesprochen, weil ich das Framing der Aussage Eurerseits nicht teile. Und Du kommst mit deinen Massentestfantasien.

  • Dann liefere doch mal deine Version der Geschichte. Sie darf gerne komplex sein. Ich werde mich bemühen, dir zu folgen, und wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich nach. Okay?

    Marner darf dir gerne helfen dabei.

    Das Kurzvideo von Lothar Wieler stammt aus einem längeren Phoenixinterview vom 15.10.2020.

    Als das Gespräch stattfand , gab es schon einiges an Information. Vermutlich hätte jeder 2. auf der Strasse mehr sagen können

    Auf der Straße haben viele zu vielem eine Meinung, meist sogar sehr viel Meinung mit wenig Wissen dahinter. Um Aussagen über die, zum Teil nur theoretisch, verfügbaren Impfstoffe zu machen war es eben zu früh, vor allem weil Wieler weiß, dass er sich sonst zu weit aus dem Fenster lehnt.


    Kurz ein Artikel vom 04.12.2020 Augsburger Allgemeine online, der drei Impfstoffkandidaten vergleicht. Bei keinem der drei ist klar ob die Geimpften nur selbst vor Infektion und/oder Erkrankung geschützt sind oder ob sie zu einer Herdenimmunität überhaupt beitragen (also selbst nicht mehr Infektiös sind). Wie lange die Impfungen wirken weiß wohl auch keiner.


    Warum Aussagen zu den Impfstoffen, nochdazu alle über einen Kamm scherend, im Oktober daher deutlich unterkomplex gewesen wären kann man dieser kleinen Geschichte entnehmen.

  • Ach so. Naja. Schade, dass es kein Phönix Interview mit Dir gibt. Da hätten wir heute wirklich viel zu lachen.


    Edit:

    Wenigstens löschst Du Deinen Quatsch mittlerweile selbst. :thumbup:

  • Bei keinem der drei ist klar ob die Geimpften nur selbst vor Infektion und/oder Erkrankung geschützt sind oder ob sie zu einer Herdenimmunität überhaupt beitragen (also selbst nicht mehr Infektiös sind).


    Woher kommt eigentlich der Anspruch, dass eine Impfung unbedingt Infektiösität verhindern muss? Im Grunde reicht es doch, wenn man nach Impfung nicht mehr (ernsthaft) krank wird. SARS-CoV-2 ist dann nicht gefährlicher als seine endemischen Artverwandten. Oder habe ich da etwas übersehen?

  • Ich finde übrigens auch witzig, was der RKI-Chef da von sich gegeben hat. Irgendwie ehrlich und darum auch zu loben. Ist mir jedenfalls lieber, er sagt wie es ist, obwohl das nicht zufriedenstellt, als dass er als Leiter der zuständigen Behörde Wissen vortäuschen würde, das nicht vorliegt.

  • RobFord Redux

    Na ja, so witzig ist das auch wieder nicht. Dieses Nicht-Wissen steht nun mal im krassen Gegensatz zu der Selbstverständlichkeit, mit der uns - auch von Wieler! - diese Impfung als alternativlos verkauft wird.


    Das Lachen über den Wieler-Witz vergeht mir spätestens dann, wenn ich sehe, wie Blome im ehemaligen Nachrichtenmagazin Volksverhetzung betreibt, gerichtet gegen jene, die aufgrund genau solcher Unsicherheiten die Impf-Kampagne kritisch sehen. Unsicherheiten, die sie nicht in Covidioten-Manier herbeigeschwurbelt haben, sondern die der Chef des RKI öffentlich benennt.


    Okay, der Blome ist halt ein Idiot. Aber er ist ja nicht alleine! Ich denke jetzt wieder an Prechts „Guten Staatsbürger“ und an das Konzept des „schuldig krank Werdens“ aus dem Podcast. Das alles kann einen doch sehr nachdenklich stimmen, insbesondere wenn man den Weg dahin genau verfolgt hat.

  • ... das alles an diesem Wieler Zitat herbeizuzerren, ist so dermaßen beschränkt, dass jedes andere Argument, dass sich in diesem Buchstabenhaufen verbirgen könnte, schon gar keine Lust mehr hat, diskutiert zu werden.

  • Ich finde übrigens auch witzig, was der RKI-Chef da von sich gegeben hat. Irgendwie ehrlich und darum auch zu loben. Ist mir jedenfalls lieber, er sagt wie es ist, obwohl das nicht zufriedenstellt, als dass er als Leiter der zuständigen Behörde Wissen vortäuschen würde, das nicht vorliegt.

    Selbstverständlich war das bei mir eher Galgenhumor.

    Ich stellte mir vor, in eine Apotheke zu gehen, um ein Mittelchen zu besorgen. Und die ausgebildete Fachkraft gibt mir die Wieler Antwort. Keine Ahnung, ob's hilft oder was es denn bewirkt.

    Wenn man dann noch bedenkt, daß gerade echt viele Leute da ernsthaft zuhören, weil sie seit Monaten mit Panik oder Todesangst leben, ist das ein nahezu unverzeihlicher Kommunikationsfehler.

    Er hätte ja auch antworten können, daß es für definitive Aussagen noch zu früh sei.

    Jedenfalls hoffe ich, daß sein Beragungsstab ihm das steckt und er künftig verantwortungsvoller mit der Aufgabe umgeht. Schließlich freuen die sich beim rki ja sicher auch über die seltene Möglichkeit, mal im Vordergrund zu stehen.

  • Ich will nicht viel bewerten, weil ich nicht den ganzen Kontext gesehen habe. Der Wieler ist ja doch eher eine Schlaftablette und definitiv kein Medienprofi. Die ausgebildete Fachkraft für Veterinärmedizin fiel mir zuletzt auf, als er sich freute, dass die Maßnahmen im Frühjahr die Grippe erstmalig verschwinden ließ. Ich finde das nur für sich stehend doch irgendwie sympathisch, ohne das künstlerische Gesamtwerk zu beurteilen, auch wenn sein Laden bei der Bewältigung der Lage Kritik mehr als verdient hat.


    Dass nun etliche Leute zu Hause in Panik verharren ist dann aber wohl doch eher dem medialen Tunnelblick zuzuschreiben, als dem RKI. Das RKI ist als Bundesbehörde erwartungsgemäß regierungsunkritischer Dienstleister. Journalisten haben aber viel zu lange gebraucht, um zu entdecken, dass es außerhalb der Regierungsperspektive noch andere wichtig Faktoren gibt.


    Was mir zu denken gibt, ist die Tatsache, dass selbst Experten in Interviews zur Bewertung von einer durch die Impfung abnehmenden Verbreitung sprechen, mir gleichzeitig aber erzählt wird, die Impfstoffe würden genau hierzu nicht in der Lage sein.

    Das klingt dann in etwa so, als würde man den Airbag als Maßnahme zur Verhinderung von Unfällen anpreisen.


    Wenn es stimmt, dass die Krankheit nur nicht ausbricht, aber man dennoch infiziert und infektiös wäre, dann wären die entsprechenden Impfstoffe eher ausgezeichnete symptomatische Medizin als Bremser der Pandemie. Wird darüber irgendwo debattiert?

    Man stelle sich das mal bei HIV vor. Es gäbe ein Mittel, dass den Ausbruch verhindert, aber die Infektion als solche bleibt bestehen. Würde man denn dann, die andere Gefahren außer Acht gelassen, auf Prävention verzichten?

  • Ich hab auch keinen Kontext mitgekriegt.

    Es ist bestimmt kein schlechtes Konzept mehrere Ansätze zu verfolgen. Also durch impfen das Virus rauszüchten plus bessere Medikamente.

    Hast Du vielleicht einen Textschnipsel aus dem Zeit- Artikel? Ich kann das nicht lesen.

    Ich hab das so verstanden, daß mehr Geimpfte aufeinandertreffen, die untereinander zumindest nix weiterverbreiten. Der Rest ist die ungeschriebene Geschichte von selbst schuld, wobei ich jetzt schon mehrere Stimmen der 60+ gehört habe, die ankündigten, sich definitiv erst mal nicht impfen zu lassen und erst mal abzuwarten, wie die Alten auf den Stoff reagieren und ob davon vielleicht sehr viel mehr versterben oder schlimm erkranken.

    Übrigens frage ich mich nach dem Jahr schon, inwiefern Aids heute kein Thema mehr wäre, wenn man mal ähnliche Standards aufgefahren hätte.

    Aber diese Kranken waren dann wohl nicht wichtig genug.