Invertierte Nachrichten

  • Ein kurzer Beitrag zu der Bergsturzproblematik und der Gesteinsstruktur der Zugspitze, oder Bergen allgemein:


    Es wurde im Podcast kurz angerissen, dass der Permafrost ein wichtiger Stabilitätsfaktor für den Gesteinszusammenhalt von Bergen, besonders in hohen Lagen in denen die Jahresdurchschnittstemperatur "Permafrost-Gestein" bildet, der auch tief in die Berstruktur reicht, ist.


    Die Zugspitze ist kein "durch Eis zusammengehaltener Dreckhaufen" sonder schon ein großräumig geschlossener Gesteinskörper, der in seiner jetzigen Form durch Gebirgsbildungsprozesse entstanden und angehoben wurde und die anhaltende Erosion hat ihn in seine heutige Form geschliffen. Anderst sind so steile Bergflanken, wie wir sie in den Alpen und allen anderen Faltengebirgen sehen, auch garnicht möglich.


    Der Permafrost spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um das Stabilitätsfeld eines Berges geht in dem der blose geschlossene Gesteinsverband nicht genügen Stabilität liefert um eine Bergflanke an der Stelle zu halten an der sie aktuell ist. Die Stabilität, die der Permafrost über mehrere Jahrtausende dem Berg gegeben hat und mit der die Erosionsprozesse im Gleichgewicht sind, fällt nun mit steigenden Temperaturen aus geologischer Sicht sehr schnell weg. Der Berg bewegt sich also in ein neues Gleichgewicht in dem die zusätzliche Stabilität, die der Permafrost verleiht, fehlt. Die Wahrscheinlichkeit für Steinschläge, Felsstürze oder auch Bergstürze steigt.


    Viele Grüße

    Ralf

  • Hier zu den invertierten Nachrichten und von wegen bei der Wiedervereinigung hätte auch eine Chance geben können, Schlesien oder Preußen oder was auch immer wieder zu bekommen:

    Nicht mal bei Ostdeutschland ist es völlig sicher, dass man die bekommen hätte, wenn man es nicht so wie gemacht, gemacht hätte.