• Quelle: https://alias-podcast.de/2021/01/04/neujahrsparty/

  • Ach soo.... total vergessen..tss

    Ja... ;)


    -------------


    Es soll ja Leute geben, denen ich ein bisschen auf die Nerven gehe mit meinen Zahlen. Aber ich finde, man muss Politikerreden nicht nur unter Performance-Aspekten betrachten, sondern auch deren Inhalte hinterfragen. Beispiel Ramelow: Von 30.000 Corona-Toten ist Thüringen weit, weit entfernt. So weit wie in jedem anderen Jahr bisher.


    Das Statistische Bundesamt hat die Gesamtzahlen der Sterbefälle von 2020 bis November. Man kann sie im Vergleich der Vorjahre darstellen und sieht - nichts!




    Eine Epidemie, die irgendwelche "Maßnahmen" rechtfertigt, müsste sich in der blauen Kurve deutlich bemerkbar machen. Und was macht Ramelow? Denkt gerade laut darüber nach, den Bewegungsradius in Thüringen auf 15 km um den Wohnort herum einzuschränken.


    Jeder kann sich diese Zahlen anschauen, auch Journalisten und Podcaster. Warum tut das keiner?

    Quelle: https://www.destatis.de/DE/The…wertung-sterbefaelle.html


    Während alle gebannt auf Infektionszahlen schauen und - neuerdings - Geimpfte zählen, stirbt die Kunst, der Handel, der Mittelstand.


    P.S. Thüringen habe ich mir ausgesucht, weil ich von Ramelow besonders enttäuscht bin. Sein Umgang mit "Corona" erschien mir im Frühjahr einigermaßen vernünftig.

  • Aber du kriegst das schon auch in deinen Kopf, dass wir gerade massive Maßnahmen haben / hatten und der Dezember noch nicht abgerechnet ist?


    Der Januar wird mit Glück ein spiegelbildlicher Dezember (1000 tote pro Tag am Anfang und 500 am Ende)...


    Und weiterhin kommst du auch dahinter, dass das bloße Vergleichen auch fehlerbehaftet ist, weil tausende leben durch eine gesündere Lebensweise verlängert wurden - dem gegenüber steht natürlich weniger Vorsorgeuntersuchungen was das Leben von anderen in Zukunft verkürzt, die aber zum Teil auf die Angst der Patienten und zum Teil... Auf Corona und die Auswirkungen aufs Gesundheitsystem zurückzuführen sind. Ohne Maßnahmen also noch schlechter.


    Es ist erstaunlich wie man am 04.01. Noch so eine Strohmannargumentation auf Basis eine Statistik führt, die bis November geht.


    Aber nachdem ich gerade erst diesen Nachfolgerpodcast von Aufwachen entdeckt hatte und mit einer in der gleichen Arroganz (und dem Messias Streeck der ja irgendwie nur noch als Fußnote agiert) wie zuletzt in Aufwachen geführten Coronadiskussion aus dem Oktober gestartet bin, wundert mich das doch wenig.


    Naja, wir werden uns umschauen, wenn 20, 30 Prozent unseres medizinischen Personals demnächst in Burn-out oder als covid long-hauler ausfallen und nachher die Entscheidungsquote für diesen Beruf noch geringer ausfällt. Küchentischstatistik-Diskussionen und entsprechendes Zuhören der Politik wie deine sind da nicht ganz unschuldig.

  • Nennwert

    Mir ist das alles sehr wohl bewusst. Ich verfolge die Corona-Diskussion seit März sehr genau; dazu gehört unter anderem, dass ich fast jede Folge von Drostens Podcast kenne.


    Mein Punkt ist der: Eine „Epidemie von nationaler Tragweite“ müsste sich DEUTLICH in den Sterbezahlen abbilden, wenn man bereits Daten aus 11 Monaten eines Jahres zur Verfügung hat - auch wenn dagegen „Maßnahmen“ frühzeitig eingeleitet wurden. Bei „Corona“ sehen wir diese deutliche Übersterblichkeit aber nicht, wir bewegen uns im Bereich einer - zugegeben schweren - Grippewelle.


    Daraus ergibt sich für mich die Frage, wie man solchen Krankheitswellen, egal ob durch Influenza-, Corona- oder andere Viren verursacht, zukünftig begegnen will.


    a) durch Grundrechtseinschränkungen und „soziale Distanzierung“

    b) durch Impfung

    c) durch eine Aufstockung der Kapazitäten in Gesundheitswesen und Pflege

    d) durch eine gesündere Lebensweise.


    Für die Politik scheinen aktuell nur a) und b) ernsthafte Optionen darzustellen, was angesichts des Einflusses von Konzernlobbyisten nicht weiter verwundert. Erstaunlich ist nur, dass eine breite Öffentlichkeit diese Sichtweise zu akzeptieren scheint.


    Bedeutungsvoll erscheint mir angesichts der Altersstruktur der Corona-Opfer die mit a) verbundene, bislang kaum diskutierte Frage, wie viel unseres Lebensinhaltes wir zugunsten einer bloßen Lebensverlängerung aufgeben wollen.


    Basis für diese Diskussionspunkte muss aber ein gesichertes Wissen über die dem Diskurs zugrundeliegende Sterblichkeit sein, und das haben wir jetzt im Jahr 1 nach „Corona“.

  • Nein, Basis für diese Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen, muss die Sterblichkeit sein, die wir bekommen würden, wenn wir entsprechend nichts oder weniger oder untentschiedener als ohnehin schon unternommen hätten. Und diese Zahl lässt sich schlicht nicht ordentlich beziffern, nur Abschätzen.


    https://scilogs.spektrum.de/re…st-case-im-auge-behalten/


    Eine bessere Kennziffer um deine "maßnahmenwürdige Epidemie JA/NEIN?" abzuleiten wäre vielleicht die Belegung der Intensivstationen allein mit Covidpatienten (umzurechnen in Belegungstage), dazu noch die Belegungstage der Krankenhäuser mit Covid Patienten im allgemeinen sich - dass Ganze aber als Offset auf die durchschnittliche Krankenhaustätigkeit der letzten Jahre dargestellt, denn in diesem Jahr wurde natürlich vieles nicht gemacht um Platz für Covid vorzuhalten - da kommt dann unter Umständen natürlich wieder keine Veränderung gegenüber den Vorjahren heraus.


    Wobei ich die "Unsichtbarkeit der Pandemie" bei der Intensivpflege bezweifle - Man zeige mir einen Moment an dem in den letzten Jahrzehnten die Deutschlandweite Intensivpflege über Wochen überm Normal, geschweige denn am Limit gefahren wurde und das auch noch unter großflächiger Absage von nicht notwendigen Eingriffen, die wiederum die Träger der Geschichte finanziell an den Rand bringt, weil kein Geld vom Tagesgeschäft kommt.


    Nochmal, weil du es offensichtlich nicht verstehst, oder nicht sehen willst, dass du quasi für Maßnahmen argumentierst: Wir haben in 5 von 12 Monaten dieses Jahres massive und in den restlichen 7 weitreichende Einschränkungen gefahren [[Pardon ich korrigiere, in 2 von 12 Monaten nichts, in 4 von 12 Monaten massiv, in 6 von 12 weitreichend]] , - und trotzdem bewegt sich die Sterblichkeit auf Vorjahresniveau! Aber das ist auch völlig egal, denn die Zahl ist einfach massiv gegenüber unserem normalen Leben verfälscht und der Dezember nicht drin. Es haben keine Massenveranstaltungen statt gefunden, der Verkehr ist zeitweise massiv zurückgegangen, wir haben das Klimaziel erreicht, ergo weniger Kreislauftote durch schlechte Luft, die Grippe hat gerade keine Chance irgendjemanden umzubringen - gemäß den Rechnungen der Corona-Leugner sparen wir übers Jahr also 20000 Tote ein, die trotzdem durch Corona ausgeglichen werden, Suizidzahlen sind im zweistelligen Prozentbereich niedriger (Nicht die psychischen Belastungen & Notfälle! Kommt ja langsam!).


    Wie, wenn nicht so, kann man an den Sterbezahlen die Pandemie erkennen - nur weil es nicht schlimmer ist? Dann schau mal nach Sachsen, 46% über dem Mittel, das war Ende November. Mittlerweile liegt es höher.

  • Ich, für meinen Teil, will, daß man das Risiko für sich selbst einschätzen kann.

    Ob man sich trifft und wie müssen die Leute in ihrer Freizeit selbst entscheiden können.

    Sterblichkeit ist keine Basis für irgendwas. Kapazitäten am Kranken - und Pflegebett sehr wohl.


    Arbeit, Schule und Ausbildung können ja angemessene Maßnahmen beibehalten.

    Außerdem sollten die Gehälter für Arbeitende in Pfegegeimen und auf Intensivstationen verdoppelt werden, so daß wieder viele, die gekündigt hatten, da wieder anfangen. Logisch, daß die Belegschaft ebenfalls verdoppelt werden sollte. Mindestens bis die Impfung durch ist.

    Ist mehr gutbezahltes Personal da, dann können Hygienestandards besser eingehalten werden.

    Günstige Schnelltests gehören auch überallhin.

  • Dann mal ne Frage in die Runde:


    Wer möchte eine zigfach höhere Burnout-Wahrscheinlichkeit als irgendein Bürotypi mit gleichem Lohn (ausgehend von 20, 30 Prozent mehr Lohn), einen kaputten Körper mit 50, gut ablesbar an x-fachen Beiträgen zur BU Versicherung. Dazu gibt's ganz und gar kostenlos die nicht verbal ausgesprochene Verachtung durch die Gesellschaft indem sie gegen jede valide Wissenschaft am 06.01.2021 "selber einschätzen will wie das Risiko ist und mit wem er sich trifft" und am 04.01.2021 mit Sterbestatistiken die bis November reichen, gegen Maßnahmen argumentieren, die ERWIESERMAẞEN helfen!


    Na, wer ist dabei, du Lymi? Weil es mehr Geld gibt? Dann mal los...


    Dieser Job ist für Überzeugungstäter, empathische Menschen die sich selber opfern für andere - mit Geld bekommst du in erster Linie ausländisches Personal - und das ist dann steuerfinanzierter brain-drain in anderen Ländern... Wo dann halt keiner mehr pflegt, weil sie lieber den reichen Nachbarn im Bett wenden. Musst du nicht weit gucken, Polen hat nicht genug Personal, genau deswegen.


    Und die Anschlussfrage lautet dann: Wer will in Zukunft 25, 30 Prozent Krankenkassenbeitrag zahlen, damit Personal und Material vorgehalten wird, dass zahlenmäßog eine Pandemie so bewältigen kann, damit Lymi selbst sein Risiko einschätzen kann? Also wir brauchen das ja die ganze Zeit, auch wenn es keine Pandemie gibt...

  • Wieso könnte denn irgendwer etwas gegen bessere Bezahlung fürs Pflege - und Krankenhausperspnal haben? Mit mehr Geld könnten die doch z.B. ihre stressige Arbeitszeit reduzieren.

    Und für die Überzeugungstäter, die in den letzten Jahren wegen der unzumutbaren Verhältnisse gekündigt haben, wäre das durchaus ein Anreiz wieder zurückzukommen.

    Ohnehin war die Hauptforderung in den letzten Tarifforderungen mehr Personal.

    Ich würde den Job unter den Bedingungen nicht machen und jedem Überzeugungstäter bei den jetzigen Bedingungen von dieser Berufswahl abraten.

    Für die Ausgaben von TUI, Lufthansa usw. kommt die Rechnung ja noch.

    Überhaupt ist doch auch ohne Corona klar, daß ein anderes Finanzierungssystem her muß, so veraltet, wie der Durchschnittsbürger ist.

    Gut fände ich z.B. das 2Klassen- System abzuschaffen. Alle zahlen in die gesetzliche KV. Da wär schon einiges gespart. Bin aber kein Wirtschaftswissenschaftler, sicherlich gäbe es noch mehr Alternativen.


    Im übrigen wüßte ich nicht, warum man nicht eine Diskussion darüber führen sollte, inwieweit man eigenverantwortlich handeln könnte. Du tust ja gerade so, als sei das gleichbedeutend mit absichtsvollem Superspreading.

  • Eigenverantwortlich hat Sachsen, Tschechien, Polen, USA und Co dorthin gebracht, wo sie sind...


    Gegen höhere Bezahlung hat niemand was, das kostet auch nicht soviel...aber du wirfst jetzt in diesem speziellen Fall doppelte Bezahlung und doppelte Belegschaft in den Raum, damit du eigenverantwortlich Leute treffen kannst.


    Und das kostet...

    Und das ist utopisch...

    Und das ist sinnlos...


    Kein Gesundheitssystem dieser Welt, hält diese Pandemie mit diesem Viruscharakteristika ohne starke Einschränkungen der Bevölkerung aus...oder ohne Abschottung, aber das geht eben nur auf Inseln die in keinem Wirtschaftsverbund a la EU liegen... Oder in Monarchien a la Thailand... Oder in China...


    Dazu kommt das trotz Pflege so und soviel Leute jämmerlich sterben und das wir geschätzt 10 - 20% covid long-haulern quer über die Altersgruppen leben müssen... Also leute die monate oder jahre mit folgen kämpfen. Psyche, Leistungsfähigkeit, Erschöpfung, Depression... 10 - 20%!

  • Ich wäre auch so dafür- ohne Corona- muß ja nicht unbedingt das verdoppelte Gehalt sein.

    Die Prioritäten werden aber eben nicht so gesetzt.

    Finanztransaktionssteuer ( ohne Ausnahmen) würde mir noch einfallen.

    So lange es Leute gibt, die den Job unter den Bedingungen machen, wird sich in der Hinsicht aber so rein gar nichts ändern.


    Du gehst davon aus, daß die Opferzahlen bei eigener Verantwortlichkeit steigen.

    Mit ausreichend Schnelltest wäre das nicht vielleicht nicht unbedingt so.

    Jedenfalls stand das nie zur Debatte.

    Es läßt sich auch nicht beweisen, denn wir haben nicht mehr Geld ins Pflegepersonal gesteckt. Und in Schnelltests auch nicht.

    Es bleibt außerdem abzuwarten wie viele Kollateralschäden aufs Konto der Maßnahmen gehen und das wird in den nächsten Jahren erst recht eine so richtig üble zynische Rechnung.

    Aber natürlich keine, die das Label Maßnahmenopfer bekommt.


    PS: Da doch gerade alles zu Deiner Zufriedenheit läuft, was ist denn eigentlich Dein Problem??

  • Wofür soll die FTA denn noch so verwendet werden? Bedingungsloses Grundeinkommen, mehr Pflege, mehr für Alleinerziehende, mehr Rente... Wird ja dann doch langsam eng mit den Wünschen...


    Und doch, es lässt sich beweisen, denn es gibt akut einfach nicht mehr Pflege oder gar ausgebildetes medizinisches Personal, auch nicht mit Geld Geld Geld - außer wenn wir es anderen Ländern wegnehmen. Wir können kein Wunschdenken beweisen. Ich bezweifle sehr stark, dass es ein großes (gemeint sind zehn bis hunderttausende!) ungehobenes Potential an Heranwachsenden gibt, die sich für einen Pflegeberuf entscheiden, wenn es mehr Geld gibt und es vorher nicht getan hätten. Ja, vielleicht im Ausland. Aber nicht bei uns, denn hier gibt es zig bequeme Alternativen, der Studienweg mit Bafög steht quasi allen offen, Selbstverwirklichung ist das A und O - und auf der anderen Seite steht psychisch und physisch anstrengende Arbeit mit Menschen und da noch nichtmal die schönste, sondern viel Leid.


    Die Ressource "empathische, selbstlose Menschen" ist endlos, ganz speziell in Deutschland und darüber hinaus macht das eben so gut wie keiner! Es reicht doch nichtmal für Lehrer oder Erzieher...die schöpfen alle aus dem gleichen Schlag Menschen! Es gibt einfach viele Leute die sowas nicht arbeiten wollen - unter keinen Umständen!


    Achja, es läuft nicht zu meiner Zufriedenheit, weil wir hier seit Monaten einen Lockdown hinwurschteln, der aufgrund seiner Ausgestaltung nichts bringt und eine Teilschuld haben so Gedankenspiele, Statistik für Anfänger und Wahlkampf für Fortgeschrittene wie eben hier an prominenter Stelle. Weil der Sommer nur genutzt wurde, um weitreichend zu lockern, sich zu überbieten und das Problem kleinzureden und zack haben die Bürger eigenständig entschieden, dass es kein Corona mehr gibt und sie machen können was sie wollen, jede noch existierende Beschränkung bis ins unkenntliche dehnen und so weiter und so fort. Und jetzt sind wir wo wir sind und das Problem ist offensichtlich immer noch nicht realisiert worden.

  • Nein, Basis für diese Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen, muss die Sterblichkeit sein, die wir bekommen würden, wenn wir entsprechend nichts oder weniger oder untentschiedener als ohnehin schon unternommen hätten. Und diese Zahl lässt sich schlicht nicht ordentlich beziffern, nur Abschätzen.

    Dann schätze sie doch mal bitte ab. Schwierig, oder?


    Tatsache ist, dass Länder mit hartem Lockdown nicht unbedingt besser abschneiden als solche mit weniger drastischen Maßnahmen. Vergleiche beispielsweise Schweden, Schweiz und UK.

    Die Voraussetzungen, dass ein Lockdown funktioniert, sind einfach nicht gegeben: Weder durch die (Verbreitungs-)Eigenschaften des Virus, noch durch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen.


    Eine bessere Kennziffer um deine "maßnahmenwürdige Epidemie JA/NEIN?" abzuleiten wäre vielleicht die Belegung der Intensivstationen allein mit Covidpatienten (umzurechnen in Belegungstage), dazu noch die Belegungstage der Krankenhäuser mit Covid Patienten im allgemeinen sich - dass Ganze aber als Offset auf die durchschnittliche Krankenhaustätigkeit der letzten Jahre dargestellt, denn in diesem Jahr wurde natürlich vieles nicht gemacht um Platz für Covid vorzuhalten - da kommt dann unter Umständen natürlich wieder keine Veränderung gegenüber den Vorjahren heraus.

    Ist heikel, merkst du ja selbst. Außerdem zu sehr abhängig von Teststrategie und Bewertungskriterien (die „an/mit“-Diskussion). Die Übersterblichkeit ist das objektivere Kriterium.


    Nochmal, weil du es offensichtlich nicht verstehst, oder nicht sehen willst, dass du quasi für Maßnahmen argumentierst: Wir haben in 5 von 12 Monaten dieses Jahres massive und in den restlichen 7 weitreichende Einschränkungen gefahren [[Pardon ich korrigiere, in 2 von 12 Monaten nichts, in 4 von 12 Monaten massiv, in 6 von 12 weitreichend]] , - und trotzdem bewegt sich die Sterblichkeit auf Vorjahresniveau!

    Kannste mal sehen... Aber anders als du empfinde ich eine Maskenpflicht im Biergarten bei einer Zahl von deutschlandweit 5000 aktiven Fällen als schlechten Witz und nicht als „weitreichende Einschränkung“.


    Wie, wenn nicht so, kann man an den Sterbezahlen die Pandemie erkennen - nur weil es nicht schlimmer ist? Dann schau mal nach Sachsen, 46% über dem Mittel, das war Ende November. Mittlerweile liegt es höher.

    Okay, schauen wir mal nach Sachsen:



    Innerhalb der 11 Monate, für die wir Daten haben, knapp ein Prozent über dem gleichen Zeitraum des Grippejahrs 2018. In der Spitze nicht ganz so hoch wie damals.


    Dann schau mal nach Sachsen, 46% über dem Mittel, das war Ende November.

    Die Betrachtung eines einzelnen Monats ist bei einer vermuteten Epidemie, die in mehreren Wellen daherkommt, sicher nicht besonders zielführend.

  • Also ich hätte erst mal überhaupt gerne mal eine.

    Maßnahmen gegen den Klimawandel steht da z.B. auf meiner Wunschliste.


    Es haben genug gekündigt, wegen dem mickrigen Salär. Man bräuchte also nicht erst ausbilden.

    Obwohl es fraglich wäre, ob die Ex- Belegschaften es sich noch mal anders überlegen; das würde man aber erst erfahren, wenn man es ausprobiert.

    Der " gleiche Schlag Menschen " sind übrigens Frauen, wobei ich die Lehrerinnen da mal rausrechnen würde. Und ja, das ist das größte Problem, daß die immer noch in der Mehrzahl in diesen Berufsgruppen sind. ( Das zu ändern wäre ich schon bei Wunsch 2, war ja aber gerade erst Weihnachten).

    Was die blöde Strategie angeht, sind wir uns vielleicht einig. Noch so viele Lockdowns helfen nicht weiter, wenn die Grenzen offen sind. Da geschlossene Grenzen keine Option sind, muß eben eine andere her.

    Und das geht nur durch flexiblere , feinere Taktiken.

    4 Wochen lang Maßnahmen beschließen ist da viel zu schwerfällig.

    Die meisten Leute gehen gerade ungeschützt ihrer Arbeit nach. Von dem aktuellen Lockdown würde ich mir also nicht allzuviel versprechen. Maßnahmen, nur um Aktionismus nachzuweisen.

    Ich würde z.B. das Maskentragen draußen nicht mehr anordnen. Wäre doch viel sicherer, wenn sich die Leute draußen treffen als drinnen.

  • Sterblichkeit ist keine Basis für irgendwas. Kapazitäten am Kranken - und Pflegebett sehr wohl.

    Na, das eine bedingt wohl das andere. Wenn wir eine Corona-bedingte Sterblichkeit in der Größenordnung hätten, wie sie im Podcast zur Sprache kommt (Ramelow: 30.000 Coronatote allein in Thüringen, also eine Verdoppelung der Todeszahl p.a.), dann würde ich durchaus auch gewisse Maßnahmen befürworten - vorausgesetzt, sie wären zielführend.


    Aber von einer solchen Gefährdungslage sind wir ja meilenweit entfernt.

  • Na, das eine bedingt wohl das andere. Wenn wir eine Corona-bedingte Sterblichkeit in der Größenordnung hätten, wie sie im Podcast zur Sprache kommt (Ramelow: 30.000 Coronatote allein in Thüringen, also eine Verdoppelung der Todeszahl p.a.), dann würde ich durchaus auch gewisse Maßnahmen befürworten - vorausgesetzt, sie wären zielführend.


    Aber von einer solchen Gefährdungslage sind wir ja meilenweit entfernt.

    Ja klar, seh ich auch so.

  • Ich lass das mal eher hier und werd später versuchen zu drauf zu kommen, weshalb ich meine das es eben auch viel grade mit dem was ihr beide Lymi & Nennwert beide eher weniger falsch versteht zu tun hat, und weshalb grade Lymi recht hat sauer zu sein, jedoch gehts eher auch darum weshalb Nennwert nicht anders glauben kann was er da sagt.


    Nur gehts mir nicht gut genug um mich wirklich ausführlicher zu konzentrieren, weil ich mir eine Entzündliche Blasenentzündung zugezogen hatte.


    Ich erinnere hier auch nochmal an diese Sendung:

    LNP374 Ein alter weißer Mann ist passiert


    Wichtiger ist jedoch eventuell dies


    Slavoj Žižek hat doch auch recht behalten


  • Man darf gespannt sein.

    Gute Besserung!