Shenzhen, Neue Medizin, Henry Kissinger, Dreampolitik, Streik in Indien, moderne Innenstädte, Bob Dylan

  • Wat? Du weißt, dass das mit Corona ein Ende hat?

    Im September 2020 hätte ich darauf geschworen. Aber der Trend, Mücken zu Elefanten aufzublasen, hält ja leider an und stimmt mich pessimistisch.


    Wenn kein Umdenken (wir sind nicht krank und stecken auch niemanden an, jedenfalls nicht mehr als sonst auch im Winter) stattfindet, dann geht das ewig so weiter.

  • Reste-Rampe garantiert nicht. Spotify macht noch ein zwei Jahre kein Gewinn und dann wird das der Platzhirsch wie Amazon


    Was meinst du mit Livestream-Abo? Bands treten im Club auf und das wird dann gestreamt?


    Was hat das mit durchschnittlichen Hörer zu tun? Welche Musiker - außer Techno DJs - sind denn nicht zu finden? Und was hat die Musik-Rotation im Radio mit Streaming zu tun, wo ich selbst Playlisten erstelle und wählen kann was ich wann hören will?Livestream- Veranstaltungen gibt es in vielen Städten, meistens dominiert das spendenfinanzierte Modell. Oft sind das übergeordnete Plattformen, manche Clubs haben auch einen eigenen Kanal für ihre Sachen.

    Ja, meist gibt es ( z.B. städtische) Sammelplattformen, wo sich Leute bewerben können.

    Mittlerweile haben einige Clubs ihre eigenen.

    In den meisten Fällen funktionieren die auf Spendenbasis, es gibt aber auch Abos.


    Ich hab selber ein Apple- Abo für unterwegs, daher kann ich mitreden.

    Bei der Klassiksparte gibt es eine Vielzahl an Angeboten, allerdings sind die nicht so attraktiv.

    Die 9. von Beethoven kann ich da finden, allerdings nicht in der berühmten Version von Paavo Järvi.

    Und das ist das Prinzip, das Stück wird angeboten, aber nicht in der Fassung berühmter Künstler.

    Auch im Jazzbereich gibt es ein großes Angebot, aber berühmte Alben gibt es oft nicht. Und ( zum Glück) wenig aktuelle gute Alben.

    Vermutlich konzentriert sich das Hauptangebot auf den Bereich Pop, Rock, Rap, die meistgehörtesten Sparten, was ja auch Sinn macht, wenn man viele Hörer erreichen will. Vielleicht kann jemand anderes beschreiben, ob das eine gute Auswahl ist.

    Ich will das nicht per se verdammen, aber ich mag den manipulativen Gedanken nicht, der hinter solchen Plattformen steckt, Musik zu verramschen.

    Der Platzhirsch Spotify wird viele Leuten das eigene Suchen und Entdecken von Musik vergessen lassen. Und so was finde ich übel, auch wenn es wohl kaum aufzuhalten ist.

    Ich bin übrigens Fan guter Radiosendungen. Das Angebot ist noch sehr groß, obwohl ich auch kürzlich mal gelesen hab, daß es einen Streit darüber gab, bei einem Klassiksender die Moderation einzusparen.