Die CDU zerbröselt

  • Quelle: https://alias-podcast.de/2021/04/02/kanzlerdebakel/

  • Höre ich das richtig? Wir brauchen Gesetze, um einen Lockdown BUNDESWEIT zu regeln?


    Das sehe ich ganz anders. Regionales Geschehen braucht regionale Maßnahmen. Und vor allem brauchen wir eine realistische Einschätzung der Lage unter Einbeziehung ALLER Kennzahlen, insbesondere auch der positiven Trends. Es muss mal endlich Schluss sein mit der Angstmacherei!


    So ähnlich sieht das auch der Virologe und Epidemiologe Klaus Stöhr:


    https://www.ndr.de/nachrichten…t-vorbei,audio861080.html


    Und Ordnungsamt-Fuzzis sollen unseren Betrieb kontrollieren? Ha, ich sehe schon: das wird eine interessante Folge! 😏

  • Ich glaube heute zu Tage kann keiner mehr Ministerpräsident*in sein, Parteivorsitzender*in und Zeitgleich Kanzlerkandidat*in . Die Heutige Problematik ist heutige so Kompliziert, vorallem die Medien haben sich seit denn 90 er so entwickelt, das die Zeit nicht mehr da ist. Man kann nur Scheitern!

  • „Die kapitalistische Logik einfach mal durchsetzen“ bei der Testpflicht für Arbeitnehmer in Betrieben.


    Das ist schon echt krass. Bei Wolfgang ist mir das auch neulich aufgefallen: Nicht nur geben wir unsere Grundrechte widerstandslos preis, sondern offenbar auch unsere Werte, oder das, was wir als Werte (a.k.a. Ideologie) bislang vor uns hergetragen haben. Antikapitalismus - was soll’s? Im Angesicht der Bedrohung durch ein Virus interessiert das nicht mehr...


    Hat es vielleicht nie. War vielleicht nur schick, spannender Kontrast zum geschniegelten Outfit... okay, aber nun zurück zum Podcast.

  • Finde das Horse-Race im ÖR auch kaum auszuhalten, gar noch schlimmer als die letzten Male. Wenn die Union keine andere Inhalte hat als welcher der 2 bekannten älteren Herren bestimmter Auftreten kann und dicker mit Mutti ist, dann braucht der ÖR ihnen diese Räume auch nicht zu bieten. Da ist es doch ergiebiger wenn man z.B. mit Selbständigen spricht, die gerade ihre Existenzgrundlage verlieren, weil Scholz die Kohle nicht rüberwachsen lässt, mit Lehrern, Psychologen, Ärtzten, Kulturschaffenden oder z.B. auch mit Vertretern einer Partei die tatsächlich ein Programm haben. Das wäre doch mal was: Im Wahljahr gibt es erst Horst-Race Einladungen ins TV, wenn die betreffende Partei ein Wahlprogramm vorzuweisen hat.


    Vor allem die Art und Weise wie sie mit Merkel umgehen ist fast schon ein Skandal. Wenn es keine Kanäle gibt wo sie sich mal irgendwie Kritik aussetzen müsste, dann ist es kein Wunder, dass sie es schaft mit 16 Jahren Stillstand so hohe Popularitätswerte zu erzielen. Sie wird ja wirklich mit Samthandschuhen angefasst als wäre sie eine Heilige, derweil ist Laschet im Mediennarrativ der böse Bube von nebenan, der nichts draufhat.


    Alles in allem habe ich absolutes Unverständniss dafür wie der ÖR das handhabt. Die sind durch Pflichtgebühren finanziert, das finde ich auch gut so, aber einerseits gibt doch gerade das ihnen die Möglichkeit hier mal klare Kante zu zeigen und bei Inhaltsleere hart zu bleiben, andererseits erweckt die Hofberichterstattung für die CDU/CSU fast schon den Eindruck, die anderen Parteien wollten dem ÖR sein Geld wegnehmen, was meines Wissens nicht der Fall ist (also bis auf FDP/AfD wahrscheinlich). Vor allem Söder hat so viel Aufmerksamkeit im ÖR gekriegt. Das erinnert fast ein bisschen an die ganze Free Media bei Trump 2016. Reicht dem Söder nicht zur Not auch der BR, dessen Grenzen decken sich sogar passgenau mit den Grenzen seiner Regierungsverantwortung und das ist doch sowieso weitesgehend CSU Staatsfernsehen. Also wie wäre es mit wöchentlich eine einstündige Söder-Show im BR und ansonnsten reden wir nach Pfingsten mal wieder drüber.


    Ich habe im Herbst oder Winter mal nebenbei meine Mutter gefragt was sie so von dem Laschet hält und sie fand er wäre ne Lusche (entweder sinngemäß oder wortwörtlich). Mich har wirklich erschreckt, wie viel negativer als ich sie gegenüber ihm eingestellt war und ich bin auf die CDU nun wirklich nicht gut zu sprechen. Ich habe da ja so einen Verdacht wo das Narrativ vom Luschen-Armin und dem Macher-Maggus herkommt... In jedem Fall ist es mal krass zu sehen wie die Intendanten und Sendegestalter Söder ins Kanzleramt tragen. Überhaupt wird man sich in den Geschichtsbüchern die Frage stellen müssen wie die Union 16 Jahre an der Macht blieb, umso mehr wenn es 20 oder mehr werden. Wenn meine Enkel mich später fragen warum wir das 2 Grad Ziel gerissen haben, erzähle ich ihnen einfach die Maut und wer lauter Ausgangssperre rufen kann war wirklich sehr, sehr wichtig und wir hatten keine Zeit uns mit sonem Kleinkram zu beschäftigen. Warum wir geradewegs in den Neo-Feudalismus gerudert sind anstelle davon die Verteilungsungerichtigkeit zu lösen da überlege ich noch ne Entschuldigung. Mir fällt aber bestimmt noch was ein, ich habe ja immerhin noch etwas Zeit.


  • Es ist erstaunlich, dass sich an deiner Nichtlernfähigkeit zwei Monate nachdem ich deine one oder two-man-show mit Lymi hier verlassen habe, nichts geändert hat. Vielleicht ist es auch nicht erstaunlich.


    Jetzt machen wir diesen Scheiss seit Oktober / November und es wird wie berechnet und vorhergesagt grad wieder übler...Tübingen - hat nicht wirklich funktioniert... Saarland - wird nicht funktionieren...ITS voll mit jungen Leuten, die länger liegen, Pflegekräfte geben auf, liegen mit long-covid in der Ecke...in den warmen Ländern, die sorglos sind, explodieren die neuen Varianten >>> Frühling wird uns nicht wirklich helfen, nur Maßnahmen werden es. Impfen wird uns zeitlich auch erstmal nicht retten, weil die Politik und die Medien eine Impfung mit barbarischen schlechter Kommunikation zerreden.


    Also zwei Monate (seitdem ich hier ausgestiegen bin, weil du ja mit Statistikverzerren und negieren eh alles besser weißt oder wenn man es genau rechnet 6 Monate Rumgewurschtel) ohne jegliche Verbesserung, eher Verschlechterung obwohl es ja genau so bescheuert gehandlet wurde wie du forderst. Mit teilweise Öffnen und Einzelfallbetrachtung und all dem Möchtegernschnickschnack, der hübsch auf dem Papier funktioniert, sinnlosen Alternativapps. No-covid hätte uns im Februar binnen 4-6 Wochen ins Leben zurück gebracht, mindestens in einen deutlich besser Sommer als der, der uns jetzt bevorsteht. Danke nochmal an "Volkes" Stimme, an Politiker ohne Rückgrat. Danke an die Stöhrs und Streecks mit viel Gelaber aber ohne Plan, die Fähnchen im Wind mit viel Meinung aber wenns ans hands-on geht, dann eher bei der Platzierung von Aufträgen bei Bekannten und Ehemännern. Es ist zum heulen.

  • Es ist erstaunlich, dass sich an deiner Nichtlernfähigkeit zwei Monate nachdem ich deine one oder two-man-show mit Lymi hier verlassen habe, nichts geändert hat. Vielleicht ist es auch nicht erstaunlich.


    Jetzt machen wir diesen Scheiss seit Oktober / November und es wird wie berechnet und vorhergesagt grad wieder übler...Tübingen - hat nicht wirklich funktioniert... Saarland - wird nicht funktionieren...ITS voll mit jungen Leuten, die länger liegen, Pflegekräfte geben auf, liegen mit long-covid in der Ecke...in den warmen Ländern, die sorglos sind, explodieren die neuen Varianten >>> Frühling wird uns nicht wirklich helfen, nur Maßnahmen werden es. Impfen wird uns zeitlich auch erstmal nicht retten, weil die Politik und die Medien eine Impfung mit barbarischen schlechter Kommunikation zerreden.


    Also zwei Monate (seitdem ich hier ausgestiegen bin, weil du ja mit Statistikverzerren und negieren eh alles besser weißt oder wenn man es genau rechnet 6 Monate Rumgewurschtel) ohne jegliche Verbesserung, eher Verschlechterung obwohl es ja genau so bescheuert gehandlet wurde wie du forderst. Mit teilweise Öffnen und Einzelfallbetrachtung und all dem Möchtegernschnickschnack, der hübsch auf dem Papier funktioniert, sinnlosen Alternativapps. No-covid hätte uns im Februar binnen 4-6 Wochen ins Leben zurück gebracht, mindestens in einen deutlich besser Sommer als der, der uns jetzt bevorsteht. Danke nochmal an "Volkes" Stimme, an Politiker ohne Rückgrat. Danke an die Stöhrs und Streecks mit viel Gelaber aber ohne Plan, die Fähnchen im Wind mit viel Meinung aber wenns ans hands-on geht, dann eher bei der Platzierung von Aufträgen bei Bekannten und Ehemännern. Es ist zum heulen.

    Da ich ja mitgemeint war.

    Ich hätte zu keinem Zeitpunkt etwas gegen einen harten Lockdown ( damit meine ich eine Schließung der meisten Betriebe, Werkstätten und so) einzuwenden gehabt. Von mir aus auch für 4 Wochen oder länger.

    Lieber wäre mir das im Oktober gewesen, nachdem die Politik im Sommer bereits einen Plan entworfen hätte.

    Alternativ hätte ich auch Notzulassungen der noch nicht verfügbaren Impfstoffe gern gesehen, wobei sich dann jeder Volljährige bei den Hausärzten hätte impfen lassen können, auf eigenes Risiko, in Absprache mit der Ärztin.

    Danach hätten dann alle mit funktionierendem Konzept öffnen können.

    Heute z.B. gelesen: in Berlin gibt es jetzt ein Schnelltestzentrum im Theater.

    Das hätte ich flächendeckend gut gefunden. In allen Theatern und Konzertsälen Tests für lau und alle (denn die sind ja meist zentral gelegen) und normaler Spielbetrieb.

    Für Unis und Schulen , Heime und Kitas und Flughafen dito. Kann man ja die Eltern, die ihre Kinder bringen gleich mittesten.

    Ansonsten zwingt man Aldi und Co Selbsttests für 1€ abzugeben, wenn ne Apotheke oder Discounter mehr will, streicht man die Subventionen.

    Und gibt den Pflrgekräften ne Gehaltserhöhung, damit die durchhalten.


    Und dann: kann jeder machen, was er will.

    Ich denke Gojira sieht das vielleicht so ähnlich.


    Alles hinauszögern bis zum geht nicht mehr, bloß damit die fette Wirtschaft keine Gewinneinbußen beklagen muß und einen ganzen Gesellschaftszweig dafür zu opfern, dafür hatte ich nie Verständnis.

    Erstaunlich, daß dieses Ammenmärchen von der ratlosen, abwägenden Politikerkaste, welches die Medien seit einem Jahr wie ein Virus verbreiten, nach wie vor geglaubt wird.

  • Nennwert

    Ich bin immer mehr Schweden-Fan. Oder Florida! Texas geht inzwischen auch.




    Wann soll man öffnen, wenn nicht in einem Moment der Untersterblichkeit im Frühling?



    Also jetzt!


    Mit den Schnelltests ist das so eine Sache. Die Dinger sind für Leute mit Symptomen, anlassloses Testen ist Unsinn. Zwei Mal die Woche kleine Kinder testen in der Schule grenzt an Körperverletzung.


    https://www.nachdenkseiten.de/?p=71387

  • Da ich ja mitgemeint war.

    Ich hätte zu keinem Zeitpunkt etwas gegen einen harten Lockdown ( damit meine ich eine Schließung der meisten Betriebe, Werkstätten und so) einzuwenden gehabt. Von mir aus auch für 4 Wochen oder länger.

    Lieber wäre mir das im Oktober gewesen, nachdem die Politik im Sommer bereits einen Plan entworfen hätte.


    Die Frage ist halt, was das bringt. Im Oktober? Die Infektionswelle wäre um ein paar Wochen verzögert gekommen. Auch dann wäre gestorben worden.


    Ein Problem der Lockdowner ist, dass sie gar nicht wissen, WIE LANGE man alle isolieren muss, damit ein Virus verschwindet. Geht das überhaupt? Da ist noch vieles unerforscht.


    In diesem Experiment bei der Army waren sie überrascht, dass es nach zwei Wochen Quarantäne trotzdem noch Ansteckungen gab. Fazit: Eine deutlich längere Zeit der Isolation ist notwendig. Wie lange? Sagen sie nicht, weiß niemand.


    https://www.cidrap.umn.edu/new…cruits-despite-quarantine


    In dem Papier der NoCovid- Propagandisten steht zu dieser alles entscheidenden Frage: genau NICHTS.


    Tilo hatte gerade eine Politikwissenschaftlerin zu Gast, die für NoCovid eintritt:



    Ein intellektuelles Desaster auf beiden Seiten des Tisches. Es wird ein bisschen besser, als Hans übernimmt mit den Zuschauerfragen.

  • Und gibt den Pflegekräften ne Gehaltserhöhung, damit die durchhalten.

    Hier stimme ich zu.


    Was mich am meisten überrascht: Man hört ja vereinzelt - aktuell vermehrt - von der Überlastung der Mediziner. Aber ganz selten ein Wort über längerfristige politische Forderungen, die daraus resultieren müssten. Oder Beschwerden über die Schließung von 20 Krankenhäusern im Pandemiejahr. Was man stattdessen hört: Forderungen nach einem Lockdown.


    Es sind aber überwiegend Funktionäre, die zu dem Thema zu Wort kommen, wie dieser DIVI-Typ Karagiannidis.


    https://mobile.twitter.com/ECM…tatus/1379754846702743553

  • Es wäre zumindest klar gewesen, daß sich die Wirtschaft an der Eindämmung beteiligen muß. Homeoffice und so.

    Außerdem wäre der Druck auf die Politik, Tests und Impfstoff zu ordern größer gewesen.

    Das hätte dann schon Leben gerettet und die Intensivstationen weniger belastet.

    Was die Regierung natürlich schon im Sommer hätte veranlassen müssen, deswegen Oktober.

  • Danke an die Stöhrs und Streecks mit viel Gelaber aber ohne Plan, die Fähnchen im Wind mit viel Meinung aber wenns ans hands-on geht, dann eher bei der Platzierung von Aufträgen bei Bekannten und Ehemännern. Es ist zum heulen.


    Hier mal ein Gegenbeispiel:

    Florida seit Monaten offen, Kalifornien mit Lockdown:



    Stöhr hat sich erst relativ spät zu Wort gemeldet, aber Streeck hatte durchaus einen Plan. Dazu gehörte zum Beispiel „mehr Mut im Sommer“. Statt Mut gab es „Hygienekonzepte“ und Beschränkung der Zuschauerzahlen auch bei Veranstaltungen im Freien.


    Aber immerhin gab es noch Veranstaltungen. Diesen Sommer, wenn es überhaupt welche gibt, kommt dann zur Masken- noch eine Impf- oder Testpflicht dazu. Irre.


    Streecks Weg, so habe ich ihn immer verstanden, wäre dem schwedischen recht ähnlich gewesen. Er konnte das aber so nicht sagen, weil die Presse mit aller Macht gegen Tegnells Konzept für Schweden angeschrieben hat und Streeck durch seine Haltung auch so schon genug Probleme hatte. Der Twitter-Hashtag #sterbenmitstreeck zeugt davon.

  • Ich denke auch, daß bis zur Wahl keine Clubs mehr öffnen werden- der Rest wird ein Trauerspiel.

    Seit dem letzten Sommerdesaster ist es mir darum egal. Ich will nur noch, daß die CDU unter die 20% fällt. Ein paar harte Lockdowns oder genügend Schikanen bis Herbst könnten das möglich machen.