Hochhäuser und Hemden aus Holz

  • Quelle: https://alias-podcast.de/2021/…user-und-hemden-aus-holz/

  • sehr cooles material-spezial - ich habe mich die ganze zeit gefragt, ob man damit sowas wie eine kreislaufwirtschaft aufbaut? und in wie weit müssten stellschrauben angefasst werden, damit es auch mit anderen materialien funktionieren könnte.

  • Zum Kapitel "Privilegien via Impfung - Bürgerkrieg unter Boomern"


    Im Phoenix-Interview spricht sich die Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx klar für solche Privilegien aus. Sie schaffen "Anreize" für die Impfung:





    Wie's aussieht betrifft das nicht nur Baby-Boomer. Übrigens hat sich Merkel schon vor etlichen Wochen ganz ähnlich geäußert.

  • Impfpflicht durch die Hintertür



    “Eine absurde und bösartige Behauptung” – Ministerpräsident Kretschmer im Mai 2020 über die Impfpflicht


    Im Juli 2020 war ich genervt vom Einkaufen mit Maske. Niemand war krank, die Ansteckungsgefahr nahe Null und man wusste mittlerweile viel mehr als im März: „Corona“ ist nicht die Pest, die meisten „Infizierten“ merken noch nicht mal etwas davon. Das Virus ist nicht so „neuartig“ wie die Professoren Drosten und Wieler gerne behaupten, 80 Prozent seines Genoms stimmen mit bereits bekannten Coronaviren überein. Ein gesundes Immunsystem reagiert darauf und kann es abwehren. Und ein funktionierendes Gesundheitssystem kommt damit klar, es stapelten sich bei uns im März und April nicht die Särge.


    Das wusste ich im Juli und es hätten alle wissen können, wenn sie sich ein bisschen ausführlicher mit dem Thema beschäftigt hätten als ARD und ZDF das ermöglichen. Der Virologe Streeck riet zu “mehr Mut im Sommer” – und trotzdem gab’s die Gängelei mit der Maske: Beim Einkaufen, im Biergarten, in der Bahn. Wozu? [...]


    Inzwischen weiß ich, dass mein damaliges Unbehagen gerechtfertigt war: Wir sind falsch abgebogen und es kam inzwischen viel schlimmer, als ich damals erwartet hatte.


    Am 23. April trat nämlich die vierte Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft. Im Vorfeld gab es eine etwa einwöchige (Schein-)Debatte über die im neuen Gesetz verankerte Ausgangssperre. Völlig unbeachtet blieb leider ein Passus, der die rechtlichen Grundlagen schafft zur Ungleichbehandlung, abhängig vom Impfstatus:

    Zitat

    § 28c Verordnungsermächtigung für besondere Regelungen für Geimpfte, Getestete und vergleichbare Personen

    Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung für Personen, bei denen von einer Immunisierung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 auszugehen ist oder die ein negatives Ergebnis eines Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können, Erleichterungen oder Ausnahmen von Geboten und Verboten nach dem fünften Abschnitt dieses Gesetzes oder von aufgrund der Vorschriften im fünften Abschnitt dieses Gesetzes erlassenen Geboten und Verboten zu regeln. Rechtsverordnungen der Bundesregierung nach Satz 1 bedürfen der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.”

    Quelle: https://www.buzer.de/gesetz/14576/index.htm

    Schon am folgenden Tag begann die Regierung, ernsthaft über die „Rückgabe von Grundrechten“ für Geimpfte oder Genesene zu diskutieren. Da diese Grundrechte zuvor für alle gleichermaßen eingeschränkt worden waren, bedeutet diese „Rückgabe“ von Rechten an bestimmte Teile der Bevölkerung faktisch eine Diskriminierung für alle anderen. Öffentliche Kritik an diesem Vorgehen findet sich leider kaum; die Diskussion dreht sich aktuell überwiegend darum, wie weit die Privilegierung geimpfter Personen gehen soll.


    Die Benachteiligung Ungeimpfter befördert das, was von der Politik vor einem Jahr noch ausdrücklich ausgeschlossen worden war: Eine (indirekte) Impfpflicht.



    Jeder will irgendwann wieder reisen, einkaufen, zum Arzt – und zwar, ohne alle paar Tage einen zeitraubenden und oft schmerzhaften „Schnelltest“ über sich ergehen zu lassen. Somit wird jeder früher oder später dem Druck nachgeben und die Impfung durchführen lassen, die von Kritikern aufgrund der fehlenden Langzeiterfahrung als „größtes Humanexperiment der modernen Geschichte“ bezeichnet wird.


    Die Diskussion um Privilegien ist noch nicht abgeschlossen, da wird der Impfdruck schon weiter erhöht. In das “Humanexperiment” einbezogen werden sollen jetzt auch die Kinder. Im ZDF-Heute-Journal wird angedeutet, dass auch sie sich ihre “soziale Teilhabe” mit einer Impfung verdienen müssen – es sei ja nur ein “kleiner Pieks”:



    Alles muss geimpft sein! Dabei ist Covid-19 für Kinder erwiesenermaßen nicht gefährlicher als die Influenza. Ob die Influenza-Impfpflicht durch die Hintertür auch noch auf uns zukommt? Dies steht zu erwarten, wenn wir nichts dagegen unternehmen.


    Im ZEIT-Interview nennt die Juristin und Autorin Juli Zeh drei Säulen der Pandemiebekämpfung:


    Zitat

    Zeh: Die Verfassung verpflichtet uns darauf, die Pandemie möglichst effektiv mit möglichst wenig Grundrechtseingriffen zu bekämpfen. Daraus folgt die politische Notwendigkeit, alle medizinischen und technischen Möglichkeiten auszuschöpfen, bevor man an die Grundrechte geht. Impfung bereitstellen, Alten- und Pflegeheime angemessen schützen, Krankenhäuser großzügig ausstatten. Das ist nicht nur verfassungsrechtlich geboten, es kann auch wesentlich wirksamer sein als Ausgangssperren, die den Bürger stark belasten. Daran sieht man, dass Verfassungstreue und Effektivität eben gerade keine Gegensätze sind.


    https://www.zeit.de/2021/18/co…n-daniel-kehlmann/seite-2


    Recht hat sie, die Frau Zeh, die vor mehr als 10 Jahren eine hellsichtige Dystopie über eine Art Gesundheitsdiktatur verfasst (“Corpus Delicti”) und schon früh vor überzogenen Maßnahmen gegen die Pandemie gewarnt hat. Aber das Gegenteil dessen, was sie oben anspricht, ist passiert: Pflegeheime wurden nicht geschützt, 40 Prozent der Corona-Opfer starben dort. Krankenhäuser wurden nicht besser ausgestattet, es wurden sogar welche geschlossen – auch solche in öffentlicher Hand. Weitere werden folgen, denn der Kostendruck ist für die kleineren Kliniken immens.


    Die Bundespolitik hat von Beginn der Krise an fast ausschließlich auf Grundrechtseinschränkungen gesetzt und auf die Impfung. Ganz so, wie ein gewisser US-amerikanischer Software-Milliardär uns das am Ostersonntag in den Tagesthemen in einer programmatischen Ansprache verkündet hat:



    Wenn wahr ist, dass aktuell viele Pflegekräfte aus Frust und Überforderung ihren Beruf aufgeben oder bereits aufgegeben haben, dann wird uns auch in Zukunft nur dieser Weg bleiben, um mit saisonalen Infektionskrankheiten umzugehen: Mit Grundrechtseinschränkungen und Impfungen.


    Absurderweise scheinen Medienschaffende, Politiker und die sie beratenden Wissenschaftler völlig vergessen zu haben, wozu die Grundrechtseinschränkungen – die de facto Arbeitsverbote darstellen für alle Berufsgruppen, die auf Publikumsverkehr angewiesen sind, vom Einzelhandel bis zur Kultur – ursprünglich beschlossen worden sind und auf welcher Basis das geschah: Ziel war es, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Risikogruppen zu schützen. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz, welches die Restriktionen an den Befund einer epidemischen Notlage von nationaler Tragweite knüpft.


    Mit der weitgehenden Durchimpfung der Älteren, der zunehmenden Entspannung in den Kliniken und der saisonal üblichen Abnahme von Infektionskrankheiten wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Beendigung der epidemischen Notlage ins Auge zu fassen. Restriktionen würden damit für alle beendet, die grundgesetzwidrige Diskriminierung Ungeimpfter und bislang nicht Erkrankter – die sich dem gängigen Narrrativ zufolge wohl besonders vorbildlich an die Maßnahmen gehalten haben! – wäre damit vom Tisch.


    Stattdessen klammert sich die Politik weiterhin an die unseligen Infektionszahlen, die epidemiologisch wenig aussagekräftige Hunderter-Inzidenz wurde gar als “Notbremse” fest im Gesetz verankert. Es besteht von dieser Seite her offenbar kein Interesse an einer Rückkehr zur alten Normalität. Söder sprach kürzlich bei Anne Will davon, der Prozess des Impfens werde „der Alltag der nächsten Jahre“ sein; die öffentlich präsenten Wissenschaftler, z.B. Prof. Wieler, unterstützen ihn bei seiner Impf-Agenda.


    So schnell kommen wir aus der Nummer wohl nicht mehr raus. Die "Neue Normalität" hat uns alle am Wickel - und keineswegs nur die "Boomer".


    ---

    Thanks @ Fernsehpodcast für die Inspiration

  • Gojira,

    Du gehst es falsch an.

    Wenn das Wetter besser ist: ab auf die Wiese, mit dem Ghettoblaster, Maßnahmen ignorieren.

    Besser als Demos. Das muß man nämlich nicht anmelden und die Kontrolletis haben keine Handhabe.

  • Aber #allesdichtmachen war ein starkes Zeichen, vor allem, wenn man auf das Verhältnis der Likes/Dislikes schaut. Und 14 Millionen Zuschauer beim Liefers-Tatort am vergangenen Sonntag!


    Diese Sparache verstehen Politiker.


    Ist aber nur ein Anfang...


    Jetzt regen sich alle darüber auf, dass einer der Schauspieler in die Partei "Die Basis" eintreten will. Und netzpolitik.org übt sich in Hetze und Verleumdung nach Vorbild der "Volksverpetzer":


    https://netzpolitik.org/2021/a…er-partei-babylon-berlin/


    Recht so! Auf die Art macht man neue Parteien bekannt.

  • Zu Frau Alena Buyx - mich erinnert die Argumentation von Frau Buyx an Menschen die ich früher in Kneipen, als es die noch gab, als Wichtigtuer oder Klaugschitter bezeichnet hätte. Wer viel redet hat eben auch mal recht oder redet um seinen Posten aufrecht zu erhalten.

    Ansonsten hab ich an der Stelle bei der besagten Lanz - Sendung den Ton ausgeschaltet. Die Dame geht mir schon länger auf die Ketten - unethisch gesagt. An dieser Stelle kann ich Stefan nur zustimmen..

  • Mit Holz zu bauen überzeugt mich nicht wirklich, weil ich schon an so an Brände denke und Trockenheit. Und irgendwie arbeitet das Holz oder so? merkt man sowas nicht zu sehr? oder muss man da extra Maßnahmen treffen? (hab den Pocast nicht druch, das Thema ist mir nicht wirklich geheuer und hier sind nur ein paar Vorurteile)

    Dann denk ich auch noch an amerikanische Häuser, die vlt aus 1 oder 2 tragenden Elementen gebaut sind und alles andere ist Fassade. Also, Langfrstig im Sinne von Dekaden hält das nicht unbedingt.


    Achso, aber in jedem Haus ist meistens irgendwo noch ein Holzbalken oder ein Gerüst so eingebaut. Also mit Holz zu bauen kommt durchaus häufiger vor als man denkt.

  • Hallo zusammen, großes Lob für das Schwerpunktthema "Holz". Hat man leider gar nicht so auf dem Schirm.

    In meinem Diskussionsbeitrag geht es aber um ein Nebenthema.

    In der Debatte um den "Impfneid" kommen aus meiner Sicht leider einige berechtigte Argumente nicht oder kaum zur Sprache.

    Derzeit wird rhetorisch folgende Losung propagiert: Sobald ein Mensch zweimal geimpft ist, erhält er seine Grundrechte wieder zurück.

    Es wird nicht mehr davon gesprochen, dass die Grundrechte wiederhergestellt werden bzw. Beschränkungen wieder aufgehoben werden, sobald das Infektionsgeschehen wieder beherrschbar ist. Wenn ich dies als Strategieänderung interpretiere, bedeutet das: Es gibt bis zum Herbst eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Trotz geringem Infektionsgeschehen dürfen zweifach Geimpfte im Sommer in der Biergarten oder ins Freibad gehen, in den Urlaub fahren usw. Alle anderen müssen einen Test vorweisen, was für verschiedene Klassen praktisch ein Ausschlusskriterium darstellt. Beispielsweise können sich Kinder nicht mal eben einen zertifizierten Test leisten, um ins Freibad zu gehen.

    Aus meiner Sicht sollten die Grundrechte für alle (!) Menschen wiederhergestellt bzw. Beschränkungen aufgehoben werden, sofern dies unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens (vor allem Auslastung des Gesundheitssystems) vertretbar ist. Dass bereits zweifach Geimpfte vorzeitig in den Genuss von Freiheiten kommen, kann nur eine temporäre Situation sein.

    Derzeit wird bereits über eine Drittimpfung gesprochen. Wenn auch hier wieder bevorzugt die Alten in den Genuss einer solchen Leistung kommen, werden wir in eine Situation kommen, wo die Alten den Jungen systematisch einige Nasenlängen voraus sein, was die Verfügbarkeit von Grundrechten angeht. Das ist nicht akzeptabel.

    Es ist auch damit zu rechnen, dass gebildetere Menschen früher in den Genuss der Zweitimpfung bekommen werden, weil sie sich besser ausdrücken und ihre Interessen hartnäckiger verfolgen können. Da liegt ein Spannungsfeld.

    Derzeit ist zu erwarten, dass viele Menschen erst im Spätsommer / Herbst eine Chance erhalten, eine Zweitimpfung zu bekommen. Es wäre aus meiner Sicht fatal, diesen Menschen solange ihre Grundrechte vorzuenthalten. Nach dem schweren letzten halben Jahr muss für alle Menschen ein Sommer ohne angezogene Handbremse ermöglicht werden, z.B. um Sport zu machen oder sich mit anderen Menschen zu treffen. Vielleicht kommt im Herbst eine neue Mutation, auf die der bereits verabreichte Impfstoff nicht mehr wirkt. Es ist schwer vorstellbar, dass dann alle noch an einem Strang ziehen werden, wenn ein Teil der Gesellschaft systematisch benachteiligt wurde !!!


    Beim Begriff "Impfneid" fällt mir auch wieder auf, dass zum Teil berechtigte Anliegen durch Verwendung einer bestimmten Sprache abqualifiziert werden. Der Begriff "Corona-Verharmloser" hat z.B. inzwischen einen ähnlichen Zungenschlag wie "Holocaust-Leugner". Das ist beabsichtigt. Ich finde das sehr bedenklich.

  • Bitte über Hanf nachdenken. Es ist sehr gut. Besser als Holz.

    Hab vor einiger Zeit eine HA zum Potential von Nutzhanf geschrieben, den Klimawandel aufzuhalten und versuche mal, alles aufzuschreiben, woran ich mich erinnere:


    Jedenfalls hat die Chemie-Lobby ein großen Interesse daran hat, dass Hanf verbannt bleibt. Denn die Chemieindustrie verdient sich mit den Themen, die im Podcast besprochen wurden, viel Geld. Um an die Fasern im Holz zu kommen und diese nutzbar zu machen, braucht man nämlich viel fiese Chemie. Um aus Holz Papier oder Fasern für Klamotten zu gewinnen, wir viel mehr Chemie benötig als für Hanf. Deswegen hab ich beim Hemden-aus-Holz-Teil sehr gelitten.

    Hanf wächst viel schneller als Bäume. So schnell, dass man kein Unkrautvernichter einsetzen muss. Denn Hanf wächst schneller als jedes Unkraut.
    Pro Hektar/pro Jahr lässt sich aus Hanf das Fünffache an Papier gewinnen, das darüber hinaus auch noch viiiiiiel länger hält (siehe zB Gutenbergbibel). Das gleiche gillt für Textilien. Klamotten aus Hanf halten ewig und sind super reißfest. Wegen der hohen reißfestigkeit lassen sich Hanffasern auch öfter recyclen.

    Ich könnte noch weiter erzählen. Wollte jedenfalls mal anmerken, dass Holz nicht DIE Antwort ist, nur weil es nachwächst. Andere Pflanzen wachsen nämlich viel schneller und fixieren dementsprechend auch effektiver CO2.

    Ich vermute, dass die reichen Großgrund- und Waldbesitzer auch ein Interesse daran haben, dass der Anbeu von Nutzhanf sein Nischendasein behält.

    Hier was zu Hanf als Baustoff im Hausbau:
    https://baubiologie-magazin.de/hanf-baustoff-der-zukunft/

  • 0815

    Es könnte ganz einfach sein: Das Infektionsschutzgesetz ist an den Befund einer epidemischen Notlage von nationaler Tragweite geknüpft. Dieser Befund muss regelmäßig überprüft werden. Ist die Notlage nicht mehr gegeben, dann haben sich automatisch alle „Maßnahmen“ und Restriktionen erledigt.


    Diese Überprüfung findet aber nicht statt. Klar, sie würde die Impfpflicht durch die Hintertür sabotieren.


    ———


    Einer, der die heutige Situation übrigens hellsichtig vorhergesagt hat, ist Ken Jebsen.


    Stefan und andere Spötter


    Mir erschien die Joker-Performance damals auch ein wenig „over the top“. Aber es lässt sich kaum anders sagen: Er hat Recht behalten. Und es bleibt nicht bei dem zweimaligen Pieks; die EU hat gerade 1,8 Milliarden Dosen Biontech geordert. Die wollen verimpft sein.


    Dem Warner sitzt zum Dank für seine Weitsicht jetzt die Medienaufsicht im Nacken. Wie man hört plant er deswegen eine Umsiedelung seines Betriebs ins Ausland.