Beiträge von Axel

    Ich werde mich definitiv nicht impfen lassen. Habt ihr schon Pandemrix vergessen? https://www.spiegel.de/gesundh…-ignoriert-a-1229144.html


    Das einzige was man jetzt hat, sind Aussagen von Herstellern, die den Impfstoff an 30.000 Leute getestet haben. Das ist nichts bei Impfstoffen die Milliarden verabreicht werden sollen! Mal angenommen „nur“ 3 pro 100.000 Geimpften würden an schwersten Nebenwirkungen erkranken. Das wäre viel zu viel.


    Und nein, ich bin kein Impfgegner. Lasse mich gegen die Grippe impfen. Aber das ist ein Impfstoff, der seit Jahrzehnten erforscht ist.

    Axel

    Aber nochmal: 50 Prozent falsch Positive! Und das bei hoher Inzidenz, wie sie nur in Hotspots vorkommt. Unter "normalen" Umständen sind das noch mehr! Nicht auszudenken, welches Panik-Level wir heute hätten, wenn damit schon seit Monaten massenhaft getestet worden wäre.

    Aber darum geht es in der Diskussion doch garnicht. Das sagt auch Kekule in dem Gespräch. Natürlich sind diese Tests nicht so genau. Aber die sind ja auch nicht für das Krankenhaus oder so. Sondern wären für den Privatgebrauch vollkommen ausreichend. Etwa wenn es um die Frage geht: Bin ich gerade infektiös, kann ich meine Omi besuchen? Auf DIESER Ebene sind diese Tests vollkommen ausreichend! Es geht auch um die Psychologie: Nämlich im privaten Rahmen die Gefahr sichtbar und handlebar zu gestalten. Bis jetzt haben die Leute keine Wege selbstbestimmt die Gefahren zu sehen und abzuwägen. Allein dafür wäre so ein Schnelltest essentiell!


    Die PCR Tests haben ja das Problem, dass sie keine Aussage darüber machen, ob man gerade akut infektiös ist. Die springen auch positiv an, wenn man kaum noch Viren ausscheidet und somit das Ansteckungsrisiko gering ist. Also da werden auch Menschen in Quarantäne geschickt, die das Virus gut unter Kontrolle und die Erkrankung beinahe hinter sich haben. Das wiederum ist wichtig wenn es um Krankenhäuser, Pflegeheime, etc. geht. Also wo es um echten Schutz geht.


    Daher: PCR für kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder Altenheime. Für die privaten Rahmen die Schnelltests.


    Drosten würde ich übrigens nicht zu hoch stellen. Der Mann ist mir zu sehr mit dem RKI und der Politik verbandelt. Der schaut auch NUR auf die Virologie, während Kekulé auch auf die Epidemiologie schaut, auf die Gesellschaft und andere Faktoren wie Psychologie und das alles mit einfließen lässt. Drosten argumentiert rein virologisch und das ist mir im jetzigen Stadium zu wenig.

    Zitat

    Jenny ist super und mein Eindruck ist, dass sie sich auch ganz gut zur Wehr setzen kann. ;):thumbup:

    Was keine Entschuldigung dafür sein kann, jemanden ständig ins Wort zu fallen. Nichts entschuldigt unhöfliches Verhalten, ganz egal ob der andere sich „zur Wehr“ setzen kann oder nicht. Aber vielleicht bin ich da auch nur ein „alter weißer ostdeutscher Mann“ und verstehe die heutige Welt in meiner Altmodischkeit nicht mehr, keine Ahnung... :/

    Alexander Kekulé war gestern in der Sendung „Fragen an den Autor“ zu Gast:

    http://sr-mediathek.de/index.p…te=7&id=18370&pnr=&tbl=pf


    Und da hat er was rausgehauen, was er so deutlich in seinem Podcast noch nicht sagte: Der Schnelltest wird vom Schweizer Konzern Rocher nur importiert von einem südkoreanischen Hersteller. Und dieser hatte den Schnelltest bereits ENDE FEBRUAR auf dem Markt gebracht! Und in den ersten Monaten hatte das deutsche Gesundheitsministerium diese Tests abgelehnt, weil sie halt auf die PCR gesetzt haben. Nur: Als die Preise für die PCR in den Keller gingen (Anfang hatte ein Labor rund 200€ für einen Test bekommen, heute sind es nur noch um die 30€), haben die Labore kein Interesse mehr daran gehabt die Testzahlen hoch zu halten. Und der Bevölkerung wird es seitens Politik so verkauft „Die Labore sind überlastet“. Nein! Die Labore haben einfach ihre Ressourcen runtergefahren!



    Stefan: Was soll eigentlich Dein ständiges Bodyshaming? Ich zum Beispiel habe auch Übergewicht. Ist halt einfach Folge anderer Krankheiten. Und nicht jeder kann sein Leben um eine Body Battery aufbauen. Frag mal einen Hartz IV Empfänger, Beschäftigten im Niedriglohnsektor (was hier im Osten die meisten sein!), Alleinerziehende Mütter, usw. Ein „aktives Leben“ muss man sich eben auch leisten können! Mir geht diese ganze Ignoranz von maximal privilegierten Menschen so dermaßen gegen den Strich mittlerweile...


    Und: Bitte gewöhne Dir doch mal einen anderen Diskussionsstil an. Wie Du der Jenny ständig ins Wort fällst, ihr irgendwelche Dinge andichtest, das ist beim zuhören einfach sehr unangenehm. Würde ich so mit den Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umgehen, wie Du teilweise mit Jenny in einem öffentlichen Podcast umgehst, die hätten mir schon lange links und rechts eine gepfeffert. Weil man so einfach nicht miteinander umgeht. Man lässt andere Menschen zumindest mal aussprechen und fällt ihnen nicht immer wieder ins Wort und verdreht dann noch ihre Wörter. Und auch das Du Nicole so gar nicht einbezogen hast, das geht so nicht. Du kannst doch nicht als Gastgeber jemanden einladen und dann diese Person ständig außen vor lassen!

    Heute Abend wird Panorama vom NDR nen Hammer-Beitrag raushauen, hier schonmal der Artikel:

    https://daserste.ndr.de/panora…ne-Sommer,corona5466.html


    Zusammengefasst geht es um die digitale Plattform SORMAS. Eine in Deutschland entwickelte und von deutschen Steuergeldern finanzierte Plattform zur Epidemiebekämpfung! Erstmals erprobt wurde diese Plattform im Jahr 2017 im Rahmen der Ebola-Epidemie in Ghana und Nigeria. Heute wird diese Plattform dort auch im Corona-Management genutzt. Genauso wie in den Fiji-Inseln, Nepal, Schweiz, Frankreich und anderen Ländern.


    Auch die Björn Steiger Stiftung hatte im März dem RKI ein ähnliches Tool mit dem schlichten Namen „Covid-19 Plattform“ vorgestellt. Es sollte eine digitale Plattform sein um RKI, Labore, Gesundheitsämter und Bürger miteinander zu vernetzen. Also statt alles wie jetzt mit Zetteln, Fax und Telefonanrufen zu managen, zentral über eine Plattform. Das Tool sollte in Bremen getestet werden, wurde aber wegen „Datenschutzbedenken“ und „zu hohem Arbeitsaufwand“ (!!!) - also auf Deutsch: Faulheit! - wieder verworfen.


    Also: Es gab schon im Frühjahr zwei Tools. Das fertig entwickelte SORMAS, welches seit Jahren in anderen Ländern erfolgreich im Einsatz ist und das Tool der Björn Steiger Stiftung.


    Man hätte über den Sommer die Möglichkeit gehabt die Gesundheitsämter mit den Bürgern, Laboren und dem RKI mit einem der beiden Plattformen miteinander zu vernetzen. Dann hätten wir jetzt nicht diese ganze Zettelei, Faxerei und Telefoniererei, die vor Wochen ja schonmal von einem Gast hier im Podcast dargestellt wurde und die jetzt die ganze Nachverfolgung behindert! Die Tools für eine digitale Plattform sind fertig, es gibt die Entwickler, alles da! Aber politisch wurde nichts, aber auch garnichts gemacht. Erst vor 10 Tagen gab es die Ansage seitens Merkel, dass die Länder SORMAS in die Gesundheitsämter installieren soll. Inmitten der zweiten Wellen, auf dem Höhepunkt der Pandemie. Schon bis ende Dezember soll jetzt alles im Hau-Ruck-Verfahren stehen. Als hätte man nicht den ganzen Sommer Zeit gehabt.


    Was für eine Rentnerrepublik! Andere Länder müssen uns doch irgendwie auslachen, oder?


    Und: Wieso soll ich mich eigentlich noch mit Lockdowns einschränken, wenn die Regierung nichts tut? Wenn das alles so gefährlich wäre, dann müssten Bund und Länder doch das Menschenmöglichste tun um maximal einer Pandemie zu begegnen, statt immer alles zu verbieten, Branchen zu zerstören und ansonsten die Hände in den Schoß zu legen!

    Um mal das Leid der Psychologie zu umreißen. In den letzten Jahren geht man davon aus, dass in jedem Jahr rund 5 Millionen Deutsche an Depressionen erkrankt sind. Rund 1/3 aller Menschen in Deutschland haben in ihrem Leben zumindest einmal eine Erkrankung in die Richtung. Und schon vor Corona betragen die Wartezeiten auf eine Therapie zwischen 1-2 Jahre!


    Triage wird übrigens schon länger praktiziert. Ich etwa bin chronisch krank inklusive Schwerbehinderung und EU-Rente. Ich bekomme keine Therapien, weil man bei mir nicht von ausgeht, dass ich geheilt werden kann und ich nur Plätze wegnehmen würde. Immerhin habe ich Pflegegrad 3 und bekomme neben der Rente auch noch Pflegegeld. Damit habe ich zumindest keine finanziellen Sorgen.


    Wenn die Zahlen, wie von immer mehr Wissenschaftlern berichtet, nun 5x so scheer sind wie vor Corona, dann haben wir es hier mit locker über 15 Millionen Menschen zu tun, die stark Gefahr laufen an Depressionen zu erkranken. Und glaubt mir: Corona ist für die allermeisten nur ein Schnupfen und nach 2 Wochen vorbei. Schwere Depressionen jedoch... Das dauert Monate der intensivsten Therapie. Das kann unser System nicht leisten! Und noch was fieses: Bleiben solche Erkrankungen unbehandelt, dann werden sie chronisch wie bei mir. Dann ist irgendwann Essig mit Erwerbsfähigkeit. Und wenn ich mir nur überlege: Eine Gesellschaft mit Millionen von Menschen die chronisch an Depressionen erkrankt ist.


    Ich kann mir die Folgen beim besten Willen nicht ausmalen!

    Ich finde, dieses Forum braucht ein wenig Kultur! Kultur und Musik. Daher ein... Musik-Thread! Hier empfehlen wir uns hochgeistiges, rhythmisches, spaßiges, tanzbares und anderes aus der breiten Welt der Musik! Denn bekanntlich wäre ein Leben ohne Musik zwar tendenziell im äußersten Bereich des möglichen, aber tatsächlich ziemlich sinnlos!


    Ich fange mal an:


    Jody Glenham: Ganz großartige Musikerin aus Kanada. Wunderschöne Rock/Pop Musik der besten 90er Jahre Schule!

    Bandcamp: https://jodyglenham.bandcamp.com




    Dangerous Curves: Die Welt braucht viel mehr Gute-Laune-Glam-Metal. So wie von diesen lustigen Australiern hier - die mich im positivsten Sinne an das MTV der frühen 90er erinnern!

    Bandcamp: https://dangerouscurves.bandcamp.com/music




    Robyn Cage: Aus Park City in Utah stammend. Eine sehr schöne Mischung aus Indie Pop und Singer/Songwriter. Auch ihre Musik hat für mich etwas nostalgisches an sich, kann da aber nicht so recht den Finger drauf legen.

    Bandcamp: https://robyncage.bandcamp.com




    Und ihr so? :)

    Jennys Einwürfe sind zwar nach wie vor oft im Spektrum von fundamental naiv bis manisch pietistisch angesiedelt, aber das ist wohl dem Wesen und der Herkunft geschuldet

    Was soll das denn?

    1. Was genau ist an Jennys Beiträgen denn „naiv“? Und wie kommst Du auf Gottesfürchtigkeit?

    2. Was hat das nun damit zu tun, dass Jenny eine Ostdeutsche ist?

    kennt ihr weitere interessante und auch kritische podcasts (philosophisch/politisch/gesellschaftlich) welche ihr weiterempfehlen würdet?

    Jennys Einmischen Podcast natürlich! ;) (Ja, ich bin derselbe Axel, der in der aktuellen Folge den Audiokommentar geschickt hat)

    Auch wenn man bei Jennys Podcast teilweise mit ihren Rants klarkommen muss. Gibt ja einige, die das ja nicht mögen. Ich liebe es, wenn sie sich so richtig in Rage monologisiert!


    Ansonsten sieht es für mich düster aus. Viele linke Podcasts sind für mich schon aufgrund der ganzen übertriebenen Gender-Sprache schlicht und ergreifend unhörbar. Kann ich mich nicht auf den Inhalt konzentrieren. Und teilweise haben viele linke Podcasts schon auch ne sehr privilegierte Elfenbeinturm artige Sicht auf die Welt.

    Serdar Somuncu und Florian Schroeder haben IMO derzeit den besten Debatten-Podcast. Nachdenklich, extrem tiefgründig, philosophisch und trotzdem auch kurzweilig. https://www.radioeins.de/archi…st/schroeder-somuncu.html


    Gerade die neue Folge „Psyche, Corona und der schmale Grat“ ist mit das beste, was ich seit Monaten gehört habe, einfach weil sie so gut die psychische Seiten und Folgen der Krise beleuchten - individuell sowie gesellschaftlich. Serdar sogar ungewohnt persönlich aus seinem eigenen Gefühlsleben erzählen zu hören ist wirklich was besonderes. Sonst kennt man den Hassias, der ja sonst immer zwischen Kunstfigur und Authentizität hin und her springt, eher aufbrausend statt leise. Aber auch an ihm geht der ganze Wahnsinn nicht spurlos vorbei.


    Während übrigens Florian Schroeder, für alle die seine Entwicklung nach dem viralen Satire-Auftritt bei den Querdenkern im Sommer nicht mitbekommen haben, schon seit Wochen eine extrem ambivalente Position eingenommen hat. Was ihn ja teilweise von irgendwelchen Twitter-Extremisten auch schon den Vorwurf eingebracht hat nun doch mit den Querdenkern zu sympathisieren. Als ob die Welt nur aus schwarz und weiß bestünde...

    Sehe ich auch so! Wer noch Karl-Eduard von Schnitzler vor Augen hat, der sieht bei diesem Rainhald Becker keinerlei Unterschiede mehr! Und der Becker ist ja nicht irgendwer: Seit Juli 2016 ist er ARD-Chefredakteur sowie ARD-Koordinator für Politik, Gesellschaft und Kultur in der ARD Programmdirektion in München.


    Und in dieser Funktion spricht er auch in den Tagesthemen! Mir macht das, als jemand dessen Familie viel Probleme mit der Stasi hatte, wirklich angst. Wirklich, wirklich angst! Ich habe wirklich Angst, dass hier eine neue Diktatur etabliert wird. Wie damals in der DDR!


    Jahrelang wurde sich darüber aufgeregt was die AfD für rote Linien überschreitet. Aber jetzt werden ja erst Recht rote Linien überschritten. Die öffentlich rechtlichen Sender sprechen sich ganz offen für die Abschaffung von Grundrechten aus. Der Bundespräsident gibt jemanden eine Plattform, der öffentlich ganz ernst sagt, dass Menschen die auf eine Demo gehen nicht mehr medizinisch behandelt werden sollen.


    Versucht Euch nur mal ein Jahr zurückzuversetzen und jemand hätte Euch gesagt, dass das 12 Monate später Realität wird. Ihr hättet ihn doch ausgelacht! Und das schlimme ist, dass viele Bürger und Journalisten das wirklich auch noch bejubeln! Mir wird da ganz ehrlich gesagt kotzübel bei.


    Ja, ich war auch bei der Demo in Leipzig. Nein, ich bin kein Nazi. Im Gegenteil: Ich habe immer die Linke gewählt. Aber ich habe so viele Menschen auf der Demo getroffen. Alte DDR-Bürger beispielsweise. Das sind keine Nazis. Ihnen ist einfach nur diese krasse Ähnlichkeit zu damals bewusst und sie haben Angst! Da ist eine enorme Sensibilität vorhanden. Dazu kommen viele Erlebnisse der letzten 30 Jahre, da halt auch noch mit reinspielen.


    Ich muss auch sagen, dass ich große Angst habe, dass wir unsere Grundrechte dauerhaft verlieren! Dass das alles auch noch genutzt wird um Bargeld abzuschaffen, dass Überwachungsstrukturen noch stärker aufgebaut werden und so weiter. Mir macht das Angst! Große Angst!


    Vielleicht ist das vor allem den Westdeutschen und Jüngeren nicht so bewusst was gerade läuft?

    Zitat aus dem Artikel:


    Zitat

    Von den für die Heime zugesagten zusätzlichen 13.000 Fachkraftstellen ewa konnten bisher nur 3.600 Stellen besetzt werden, so der Gesundheitsminister. Corona mache es derzeit zusätzlich schwer, im Ausland Personal zu rekrutieren.

    Und das ist eine pure Lüge, die von fachfremden Journalisten gerne unkritisch weitergegeben wird. 2018 etwa wurde die sogenannte „Pflege Comeback Studie“ veröffentlicht: https://www.aerztezeitung.de/P…zur-Rueckkehr-227876.html


    Demnach wären mehr als genug Menschen bereit in den Beruf wieder einzusteigen, würden sich vor allem Organisation, Arbeitsbedingungen und dergleichen zum positiven ändern.


    Kannst Dir ja mal die Artikel durchlesen, die auf dieser Facebookseite seit Jahren gesammelt werden: https://www.facebook.com/PflegepersonalaufdieStrasse

    Danach bekommst Du einen ungefähren Eindruck wie schlimm die Lage ist. Nicht erst seit Corona. Ich selbst kenne auch genug ausgebildete Pflegerinnen vor allem, die würden gerne wieder in diesem Beruf arbeiten. Die Realität in den Einrichtungen geht jedoch gegen jegliche humanistische Werte, weswegen man sich ursprünglich mal für genau diesen Beruf entschieden hat.


    Ich meine, das ist schon sehr absurd. Wir HABEN hier genug Fachkräfte, man müsste halt einfach mal die Arbeitsbedingungen verbessern, und stattdessen rekrutiert die Regierung die Fachkräfte in anderen Ländern weg, die hier die Drecksarbeit zu nem Hungerlohn machen sollen. Ein Lohn, der perfider weise immer noch besser als in den Heimatländern ist. Dennoch fehlen natürlich diese Menschen wiederum in ihren Heimatländern.


    Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte über diese Politik! Hier in Sachsen und nebenan in Tschechien sieht man es sehr exemplarisch: hunderte Ärzte und Pflegekräfte aus Tschechien arbeiten hier in Sachsen, während in Tschechien auch ohne Pandemie die Gesundheitsfürsorge recht dürftig ist und Fachkräftemangel herrscht. Im Endeffekt bildet Tschechien für Sachsen aus.

    Ich musste mich jetzt einfach mal anmelden. Weil ich eure Diskussion recht abgehoben finde. Allein eure Vorstellung eines totalen Lockdowns:


    - Zum Thema Vorrat: Ich habe hier nur eine 30 Quadratmeter 1-Zimmer-Wohnung. Und ich denke, viele Singles wohnen ähnlich klein. Wir haben in Deutschland rund 18 Millionen Single-Haushalte. Wie soll ich mir in meiner kleinen Bude einen Vorrat für zwei Wochen anlegen? Ich kriege vom reinen Raum her nicht mal einen Vorrat für 4-5 Tage hin. Zudem braucht man für einen Vorrat eine Kühlvorrichtung um etwas einzufrieren. Hat tatsächlich auch lange nicht mehr jeder im Haushalt! Und überhaupt: Was denkt ihr denn, was dann in den Tagen vor so einen Lockdown in den Läden los wäre? Hauen und Stechen! Also wenn ihr wollt, dass die Leute so richtig heftige Massenhysterie entwickeln...


    (Und jetzt kommt mir nicht mit Lieferdiensten! Selbst hier in Chemnitz gibt es keinen Supermarkt, der einen Lieferdienst anbietet! Solche Vorschläge kommen irgendwie immer von Leuten die in Leipzig, Frankfurt, Berlin oder andere Metropolen leben...)


    - So eine Forderung kann man auch nur dann bringen, wenn man psychisch gesund ist. Versucht Euch, bitte, doch einmal in Menschen mit Depressionen, schweren Persönlichkeitsstörungen, PTBS, Angsttraumata, etc. reinzuversetzen. Richtig schwere psychische Erkrankungen! Sind jährlich übrigens rund 5,3 Millionen Menschen, die das in Deutschland betrifft - nur was Depressionen betrifft. Die beste Medizin gegen solche Erkrankungen ist: raus gehen! In die Natur! Und vor allem auch Menschen treffen, sich umarmen. Leute, hört doch endlich mal auf dieses Corona über alles zu stellen. Nur weil Corona ist, machen andere, noch viel schwerere und sehr viel gefährlichere Erkrankungen, keine Pause. Mal ein Vergleichswert: Im Jahr 2015 haben sich 10.080 Menschen durch Suizid getötet! Was denkt ihr denn wie hier die Suizidfälle in die Höhe schießen, wenn ihr uns alle einsperren wollt?


    - FFP2 Masken im Freien? Hier empfehle ich einfach nur die Podcasts mit Alexander Kekulé. Masken im Freien sind allgemein unsinnig. Mit so einer Forderung macht ihr Euch doch unglaubwürdig, weil es ebenfalls eine pure aktionistische Panikforderung ist.


    - Was bringen solche harten Lockdowns überhaupt? In Spanien und Italien hatten sie sowas monatelang. Ist das Virus dort verschwunden?



    Übrigens zur App: In Frankreich etwa haben sie ja ne sehr datenhungrige App entwickelt mit Bewegungsprofilen und dergleichen. Und nun ratet mal von wie vielen Franzosen diese App runtergeladen wurde. Genau... ;)



    Stattdessen frage ich mich, warum über den eigentlichen Grund der Krise nie gesprochen wird!? Wir haben hier es doch tatsächlich nur mit einer neuen Krankheit zu tun. Kein Killervirus! Laut Kekulé werden rund 0,37% aller Infizierten hospitalisiert.


    Mal ein paar Zahlen, warum wir jetzt diese Krise haben:

    - Seit 1990 bis heute wurden bundesweit über 500 Krankenhäuser geschlossen!

    - Seit 1990 wurden über 650.000 Pflegekräfte ausgebildet. Rund 335.00 Pflegekräfte haben den Beruf verlassen. Davon würden rund die Hälfte, man geht von einem Potential zwischen 120.000 - 200.000 aus, wieder in den Job zurückkehren. Unter der Voraussetzung, dass die Arbeitsbedingungen massivst verbessert werden würden! Und damit ist noch nicht mal Bezahlung gemeint!

    - Über 2/3 der heutigen Azubis in den Pflegeberufen brechen die Ausbildung ab.

    - Rund 1/3 der Beschäftigen in den Pflegeberufen sind akut von der Gefahr an Burnout zu erkranken betroffen.


    Das sind alles Zahlen aus den letzten 2, 3 Jahren. Diese Entwicklung weiß man aber schon seit Jahren! Und es wurde nie etwas gemacht. Stattdessen wurde uns jahrelang gesagt: „Leere Krankenhäuser sind uneffektiv.“ Und genau diese leeren Krankenhäuser fehlen uns jetzt. Es braucht kein Virus um das System zum Kollaps zu bringen, sondern auch eine Katastrophe wie ein schwerer Zugunfall würde das örtliche Gesundheitssystem kollabieren lassen. Weil der ganze Bereich so dermaßen auf Kante genäht ist, sämtliche Einrichtungen chronisch unterbesetzt sind, dass alles was außer Plan läuft das System zum kollabieren bringt.


    Und darüber redet niemand! Weder in den Mainstream-Medien noch in den Parteien. Denn dann müsste man ja auf das Ergebnis kommen, dass diese derzeitige Krise vor allem handgemacht ist. Ein so stark ausgebautes Gesundheitssystem wie beispielsweise noch vor 35 Jahren würde mit der Corona-Erkrankung locker fertig werden, weil es sehr viel mehr Personal gäbe! Wir reden hier immerhin von hunderttausenden Fachkräften! Diese sind da, diese wurden ausgebildet!


    Und was passiert eigentlich NACH der Krise? Die Regierung macht keine Anstalten auch nur irgendwas zu ändern! Und ich kenne viele Pflegerinnen, die jetzt sagen: „Das will ich jetzt noch irgendwie durchhalten, aber danach brauche ich eine lange Pause und suche mir was anderes.“ Und wenn wir ehrlich sind, kommen diese nicht wieder in den Beruf, sollte sich nicht endlich fundamental was ändern! Wer weiß ob dann die normale Versorgung noch gewährleistet werden kann?



    Das wäre das Themenkomplex worüber man reden müsste, weil es der ursächliche Grund der Krise darstellt!