Beiträge von murksomat

    Ich bin nicht sicher, ob wir denselben Podcast hören. Das wäre ja skandalös. ^^

    Ich formuliere es mal anders. Jenny redet an jeder Stelle vom "Versagen der Politik" ohne Differenzierung. Nur wenn der Herr Ramelow versagt hat, ist er immerhin "ehrlich". Thomas Brandt und Jenny streiten sich darum die "Linksten" zu sein. Thomas setzt noch einen drauf und glaubt Kretchmer kein Wort. Das ist aber nun wirklich Propaganda der simpelsten Art. Man bedenke, dass sich Kretchmer und Ramelow in ihrer Corona-Politik kaum unterscheiden, weil die Corona-Politik zwischen den Ministerpräsidenten gut abgestimmt ist, wenn auch die Presse da manchmal anderer Ansicht ist. Aber die müssen ja das Haar in der Suppe finden.

    Stört sich niemand am Umgang mit Jenny? Das wird jede Woche krasser. Ich mag bald nicht mehr hören, wenn das so weiter geht. Stefan, du scheinst ja selbst zu merken, dass es da Parallelen zum Vorgänger-Podcast gibt. Vielleicht könnte man ja auch an der Reaktion arbeiten, und nicht nur von oben herab auf dem herumhacken, was einen so sehr nervt. Mir als Zuhörer ist dann nämlich egal, ob du mit dem Kern der Kritik recht hast.

    Auch wenn Jenny das immer nimmt, wie eine echte Frau, als Zuhörer ist das immer weniger zu ertragen.

    Da bin anderer Meinung. Jenny macht einfach zu viel Polit-Propaganda für die linke Partei und das in einem Stil, der niemanden hilft, nach dem Motto: "Schlagt sie, wenn ihr sie treffen könnt!". "Wer ist bei euch Ministerpräsident?", hätte übrigens Tilo nicht dazwischen gerufen, weil er diese Kritik ad hominem auch nicht mag.


    Es ist vielleicht nicht so günstig zwei andere sehr sendungsbewusste Podcaster auf einmal in die Sendung einzuladen. Die übernehmen dann die Sendung. Sehr peinlich wurde es dann, als bei der Ankündigung des nachfolgenden Films "Die Liebe des Hans Albers" los gegackert wurde. Lehrer Thomas hat mal wieder gezeigt, dass er nur in seinen Spezialgebieten Ahnung hat und vermutlich nicht einmal wusste wer Hans Albers war.

    murksomat

    Also, wenn Ostbürger sowas hören müssen, dann wird damit noch viel mehr Ost-West-Trennung betrieben.

    Meiner Meinung nach hetzt Jenny die Ostdeutschen gegen die Westdeutschen auf. Die Treuhand-Geschichte ist aufbereitet. Die Fehler der Vergangenheit sind bekannt. Wenn man immer wieder die Vergangenheit hervor holt, um sie für die eigene Propaganda zu nutzen, macht man nur die ewig Gestrigen zu seinen Anhängern.


    Ihre Kritik am IST-Zustand ist ja nicht falsch. Sie zerstört aber ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie sagt, dass der Osten im Stich gelassen wurde.

    Die Ost-West-Diskussion muss man nicht mehr so führen, wie Jenny das getan hat. Die Geschichten um die Treuhand werden noch zur Dolchstoßlegende der DDR ("am Weltmarkt ungeschlagen"), wenn dieser Unsinn weiter verbreitet wird, dass die Treuhand alles platt gemacht hat und die Leute im Stich gelassen wurden.


    Die Treuhand hat nur durchgeführt, was die DDR-Bürger wollten. Sie haben ihr Schicksal selbst in die Hand genommen, freiwillig CDU gewählt und damit den Kapitalismus und die ersatzlose Abschaffung der DDR. Damit wurden auch die staatseigenen Betriebe aufgelöst. Das war eine kluge Entscheidung, denn den Sozialismus gab es 1990 nicht mehr. Hätte-, Wäre-, Wen-Diskussionen interessieren heute keine Sau mehr. Sozialismus hat damals wirklich niemanden mehr interessiert und auch keinen dritten Weg.


    Was Ken Guru richtig angemerkt hat:

    Das zu wenig von dem Kapitel und Grundbesitz des ehemaligen Staates in den Händen der Ostdeutschen gelandet ist, führte dazu, dass sich in Ostdeutschland kein Mittelstand aufbauen ließ.

    Wahrscheinlich hilft hier wirklich nur Enteignung. Aber auf keinen Fall hilft die Verklärung der Vergangenheit und Schuldzuweisungen an den Westen. Das überlassen wir doch lieber den Leuten von ultrarechts. Die brauchen doch immer jemanden zum hassen.