Beiträge von Lymi

    Ja finde ich auch, denn dann sind auch die pausen dazwischen wichtig, ich meinte zu Anfang jedoch eher Natürlich entstehende Töne, also noch bevor eine Entität die erzeugt, z.b. Töne die uns aus andern Galaxien erreichen sind auch erst für uns Menschen durch technische Hilfsmittel hörbar, zumindest bewusst auf der Erde ist echte Stille auch nur Künstlich, also auch durch technische Hilfe, weshalb bei Geräuschen aus andern Galaxien die pausen dazwischen nicht immer leicht zu bestimmen sind, auch nicht Hörende nehmen Töne, also ihr Schwingungen war, es gibt diese Stelle über der Nasenwurzel, dort wo viele Hindi ihre Bindi platzieren, also wen ihr mal eine Tongabel zur Verfügung habt und diesen Punkt findet - also dort dann eine in Schwingung gesetzte Tongabel ansetzt ist das beim ersten mal zumindest ein sehr seltsames überraschendes Gefühl, auch für Nicht-hörende.


    Ich würde vor allem auch die Vergangenheit mit dazuzählen, denn wie man ein Musik hört, hängt auch davon ab, was man schon gehört hat.

    Und wenn man Musik aus früherer Zeit hört schafft das ebenfalls eine Verbindung.

    Ab wann werden aus Geräuschen oder Tönen Musik, und ab wann werden aus Farben Bilder ein paar Grundkriterien gibt es da schon, und da reden wir noch nicht über Kunst 🖼 denn "Echte" Kunst hat auch etwas Pandemisches zumindest die Kunst die wir alle kennen, über die in Gruppen von mehr als drei Betrachterinnen oder Zuhörerinnen die Mehrzahl sich einig sind das es ihnen gefällt, also Bilder die eine einer blinden, leicht zu beschreiben sind, oder Töne welche in ihrer Reihenfolge leicht zu merken sind und zu wiederholen.


    Bei Farben beginnt es dort wo eine bestimmte Auswahl von Farben, auf einer Fläche zusammen angeordnet wurden, da bracht es noch nicht mal formen, also Linien oder muster oder Kurven oder bögen.

    So ähnlich wie der Unterschied von Rockmusik und Jazz, bei Rockmusik reichen eben schon drei Akkorde um Tausende Zuhörerinnen glücklich zu machen, bei Jazz hingegen braucht es Tausende Akkorde um alleine drei Zuhörerinnen glücklich zu machen. 🤷‍♀️

    Eine Definition ist: Musik sind Töne auf einem Zeitstrahl.

    Mir fehlt da auch ein Bourdieu-ische Reflexion über das, was man den "besseren Geschmack" nennen könnte. Also, hier feine Unterschiede usw.

    Gut und schlecht.... ich denk, man könnte da auch schnell zu so einer Art zivilisationskritischen Perspektive kommen: wer wagt es, das eine höher zu stellen als das andere?


    Ich denk, wenn einen was gefällt und man will es weiter geben, dann muss man den Modus des Erzählens und eben der Weitergabe richtig treffen. Und selbst dann ist nicht einmal sicher, ob der andere sich den Geschmack aneignet oder ablehnt.

    Ich hab schon verstanden, was Stefan meint.

    Allerdings hatte ich auch schon unzählige Diskussionen zu dem Thema, wobei beide Seiten

    , wenns hoch her geht, fast immer in eine lustige Verzweiflung geraten.

    Und noch nie hat jemand gesagt: Ja. Stimmt.

    Was auch erwartbar ist, wenn die Meinungen sehr weit auseinanderliegen.

    Zumindest fällt mir gerade kein Beispiel ein.

    Wie kann man jemandem neutral vermitteln, daß er schlechte Musik hört?

    So zumindest hatte ich die Frage verstanden.

    Kurze Antwort: gar nicht.

    Denn Musik greift direkt oder zumindest, wenn sie nicht wie ein Gebrauchsgegenstand genutzt wird, in die Gefühlswelt ein.

    Das beginnt schon bei der Lautstärke, daß sich Leute gut oder schlecht fühlen mit der Musik.


    Trotzdem wird viel darüber diskutiert, inwiefern Musik gut oder schlecht ist.

    Und jeweils anders, redet man z.B. über Filmmusik oder darüber wie sich das 3. Album einer Band gestaltet.

    Klassikrezensionen verlaufen anders als Rockbesprechungen usw.


    Bei Stücken, die man zum ersten Mal hört, sind die Urteile oft unbestimmt, was vielleicht daran liegt, daß man nicht gewohnt ist, die Wirkung der Musik auf die Seele zu analysieren.

    Manchen zerrt eine kratzige Melodie am Nervenkostüm, andere sind von einem krassen Beat in Beschlag genommen. Niemand braucht 3/4 Takt - Kenntnis, um ins schunkeln zu geraten.


    Begibt man sich auf die Ebene der musikalischen Diskussion, dann treten immer zuerst Empfindungen gegeneinander an. Musik wird auf der Gefühlsebene konsumiert.

    Es macht ja z.B. auch keinen Sinn, Lieblingsfarben zu kritisieren.


    Die musikalischen Parameter sind also oft erst mal unbestimmt. Beim vorgestellten ESC Song:

    " Party" ," schlecht gemacht" , " paßt in dunkle Zeiten".

    Mein erster Eindruck war auch: Boah, ist das schlecht gemacht. Da hatte ich das " lustige" Video noch gar nicht gesehen.

    Ein lieblos dahingeklatschter Popsong mit schlechtem Gesang und einfallslosem Rhythmus, auf Gefälligkeit gebürstet.

    Es gibt geniale einfache Stücke, die mit fast nichts auskommen, bei der man aber irgendeine Message wahrnehmen kann, außer der, ein Lied zu komponieren, welches ausschließlich dazu dient, dem Massengeschmack zu entsprechen.

    Ich finde, manchen Stücken hört man an, daß nur die Idee einer erfolgreichen Produktion dahintersteht. Ein entsprechendes Video kann diesen Eindruck noch verstärken.

    Natürlich wollen die meisten Musiker erfolgreich sein und was verdienen, das soll auch so sein.


    Ukulelen- Songs sind erst seit ein paar Jahren auf den Hitlisten. Seither gab es ein Revival und niedlich sind sie auch. Wie Danny schon sagte, vermutlich haben sich viele im Lockdown eine gekauft.

    Zum Instrument dazu gehört der typische, zu oft ( für meinen Geschmack) gehörte öde Schrabbelrhythmus.

    Eine Allerweltsmelodie rundet das ganze ab. Damit sie auch ins Ohr geht, wird sie noch mal gepfiffen.

    Der Sänger singt mit etwas schmalzig- zitternder Stimme. Der Effekt ist ein zu kurz geratenes wehmütiges Pathos, was wesentlich schlimmer ist, als gar keins.


    Es waren sich ja alle einig, daß die live performance abzuwarten bleibt.

    Dann kommt vielleicht noch eine leichte Schieflage mit rein.


    Zur Interpretation des Mittelfinger- Textfragments:

    Vermutlich MEINTE er , daß der erbärmliche Hater allen seinen Mittelfinger zeigt, aber niemand hat Lust, ihm auch einen zurückzuzeigen, da ja alle kein Hate empfinden und nicht mal Sorry aufbringen wollen für die kindische Geste, weil ihnen das zu blöd ist.

    Meiner Meinung nach ist der Typ nicht mal in der Lage, die ihm so wichtige Message einigermaßen zu formulieren.

    Aber dem Passantenpublikum gefällt's so oder so.

    (Vielleicht erklärt er es auch noch mal)


    Es hat vielleicht Gründe, warum dieser Musiker bis jetzt kaum bekannt war.


    PS: ich habe noch nie einen ESC- Song gemocht und schaue auch fast nie.

    Dieses Genre bringt einen ganz bestimmten Musikstil hervor, auf den ich allergisch reagiere. Keine Ahnung, wie der beschaffen ist; manchmal kann ich mir nämlich auch ganz gut Kitsch anhören.

    Daher war vorauszusehen, daß meine Besprechung schlecht ausfällt.

    Bestimmt gibt es auch positive Gegenmeinungen.

    Ja, genau. Danke Gojira

    Das ist nicht so meins, aber wenn Du was gefunden hast, was Du gerne schaust, ist's doch auch gut.

    Es gibt halt gerade auf allen Seiten nur noch einseitige Beiträge.

    Vielleicht schreib ich später oder morgen was dazu, hab gerade keine Zeit.

    TUSCH!! TÄTERÄTÄTÄÄÄ!!

    Der beste Beitrag zu alternativen Medien- zumindest gefühlt- seit Monaten findet sich in " die Zeit" .

    Ist ne Jubiläumsausgabe. Vermutlich spukt zu diesem Anlaß Marion Gräfin Dönhoff herum, anders kann man sich das kaum erklären, aber ich hab auch erst ein paar Seiten Politikteil gelesen.


    Gian Domenico Borasio: Das Gegenteil von Hilfe

    Hier noch was alternatives für Dich, vom banalen Sender.

    https://www.n-tv.de/politik/po…ooixEsqUF50siI3LqiOqWLuZw

    Mein Lieblings- Fund!

    https://www.radioeins.de/progr…sprechen-ausgebremst.html

    Und nebenbei meine Frage:

    Landauf- Landab wird übermäßig betont, " Daß Schnelltests einen nicht von den üblichen Abstands- und Hygieneregeln entbinden.

    Wenn sich demnächst also alle, nicht wie sonst üblich, " wenn sie diesen Test draußen im kalten Treppenhaus... " , sondern vor dem geselligen Treffen alle einen ordentlichen Test machen,

    warum sollte man dann noch Maske tragen oder Abstand halten?

    Die paar, die sich mit so ner Praxis dann noch anstecken, wären doch wohl verschmerzbar, wenn's jetzt nicht gerade der Hundertjährigen- Skatclub ist, oder so.

    Es gibt eben nicht dieselben Arbeitsbedingungen für alle.

    Aber eben auch ein unflexibles System, was Arbeitszeiten angeht.

    Und es verwundert kaum, daß so viele studieren wollen, weil die Löhne für Handwerk oder Dienstleistung so niedrig sind, aber die Lebenshaltungskosten sehr hoch. Und vieles, was interessant wäre, gibt es nicht ( mehr) als Ausbildungsberuf.

    Die Leute vertrauen den Gewerkschaften nicht; da wäre schon ein harter Arbeitskampf nötig, um die Zustände zu ändern und Interessen wahrnehmen zu können.


    Letztlich bekommen alle früh das Framing mit, welches Welzer gut auf den Punkt gebracht hat:

    Arbeiten, um sich dann 2 Wochen Mallorca zu leisten und in der 3. Woche muß man sich vom Dauerkater erholen.

    Oder: Arbeiten, um Sachen zu kaufen, die man nicht braucht, um Nachbarn zu beeindrucken, die man nicht mag.

    Die Antwort liegt vermutlich, wie fast immer, im Graubereich.


    Blödes Pech ( paßt grade gut)

    https://www1.wdr.de/nachrichte…ldorf-kosmetiker-100.html