Beiträge von SozialesBrot

    Ich bin auf das hier gestoßen, was ich mit euch teilen wollte, weil ich denke, dass das aus einer anderen Bubble ist.



    https://www.youtube.com/watch?v=ApoxLQuk06s

    Ja ,es ist eine andere Bubble, aber Stefan kennt bspw. auch die These von der Rückkehr der mündlichen Kultur, der Vorlesungen (aus dem Mittelalter) in Zeiten von digitalen Medien (was Peterson mal bei Joe Rogan erwähnt hat).


    Imho muss mir JB Peterson erstmal erklären, was gut und schlecht sein soll und wo dann Defizite bestehen? Vor allem kommen zuerst die Freunde und das soziale Umfeld, die einen aufzeigen, wo Defizite sind oder stelle ich erst Defizite fest und wähle dann ein anderes soziale Umfeld? Er argumentiert hier so, als wenn es kein Eigenwert in Freundschaften an sich gebe und man sich zur Not gegen seine Freunde richten solle - das stimmt mal und mal nicht, aber ich glaube nicht, dass das wieder ideologisch getränkt ist.

    Ab wann darf oder muss man sich den als Soziologe oder Wirtschaftswissenschaftler vorstellen? Erst wenn man den BS hat?

    Bei Erich Formm gibt es in dem Vortrag "Psychologie für Nicht-psychologen" die Bemerkung, dass jeder Psychologe sei.


    Logan Paul kannte ich aus seinen Podcast mit Pornodarstellerinnen und seine geschmacklosen Witze, die hier und da sehr viel Aufsehen erregt haben.

    https://www.freitag.de/autoren…eneration-z-radikalisiert


    Zitat

    Retrospektiv kann der gesamte politische Zyklus seit 2008 als eine Antwort auf die Finanzkrise betrachtet werden. 18-jährige begriffen damals, dass ihre Zukunft abgesagt wurde. Sie gingen auf die Straße, wurden mit dem Wasserwerfer begrüßt und brachten sich in der Folge in politischen Bewegungen wie Podemos, Syriza, dem Corbynismus oder der Bernie-Sanders-Kampagne ein.


    Der Corona-Schock ist in vielerlei Hinsicht größer als der Schock von 2008. Er hat einer ganzen Generation verdeutlicht, dass niemand zur Hilfe eilen wird, wenn es Ernst wird. Und dass, dank des demografischen Wandels, die Politik gegen sie arbeitet. Die Frage ist nun: Wie reagieren die Jungen? Sie werden überall feiern und an manchen Orten randalieren. Und sie werden nach politischen Alternativen suchen.

    Steht so in den Zeitungen, dann muss es wohl stimmen. Ich bin echt beeindruckt über Bidens Image und das seiner Demokraten und vor allem, dass es sogar bis tief in linke europäische Kreise hinein getragen werden konnte, wo man mit genügend Abstand und europäischer Brille nüchtern Bilanz ziehen könnte. Es betrifft nicht nur die Budgets, sondern die gesamte Agenda. Aber immerhin, er hat ein extrem diverses Kabinett und einen sogar schwarzen Kriegsminister etabliert. Definitiv der nettere das kleinere Übel Trump.

    Ja, ich hab auch schon gepostet. Biden macht zu wenig und ist zu langsam... Die nächste Hilfe kann nach dem Herbst raus usw.

    https://www.youtube.com/watch?v=BRHvQvt-wbw


    https://twitter.com/JakeSherman/status/1397175418751537156


    Hier, ich versteh es nicht so ganz aber so wie es aussieht, hat man Zeit für diesen Finanzierungsplan bis Ende September, weil danach ist ein neues Fiskaljahr und die wird man über irgendein Datum streiten.

    Bei "Ausgeliefert" zu euren Bemerkungen zur Stadt Seattle gibt es aber auch zwei Phänomene, die die Dynamiken von (westlichen) Städten beschreibt:

    • der Urban Graveyard Effect:
      • ist ein historischer Prozess
      • beschreibt, dass es in Städten eine hohe Sterberate gab,
      • niedrige Geburtenrate
      • Städte konnten sich nur über Zuwanderung regenerieren
      • die Zuwanderung sorgt aber auch für neue Ideen, Einflüsse, Dynamiken
    • das European Marriage Pattern https://en.wikipedia.org/wiki/…European_marriage_pattern
      • Späte, monogame Heirat
      • nicht bevor das Paar auf eigenen finanziellen Stützen bauen kann
      • wenig Kinder
      • Mann ist Brotverdiener

    Also es ist - oder war lange Zeit- ein Kennzeichen einer Stadt, dass man sich keine Sorgen über Kinderbetreuung gemacht hat.


    Allgemein sollte man Städte nicht gleichsetzen mit dem Staat, sondern Städte haben schon immer stark mit örtlichen Wirtschaftsorten, Unternehmen usw. zusammengearbeitet bis hin dazu, dass Stadträte im Prinzip von den herrschenden Familien, Gilden- und Zunftmeister gestellt wurden oder dass die ersten städtischen Einrichtungen in Westeuropa die Zunfthäuser waren. Daher kommt auch diese Macht und Einfluss von vielen Städten und Ballungsräumen jenseits von Landesgrenzen.

    Mit Holz zu bauen überzeugt mich nicht wirklich, weil ich schon an so an Brände denke und Trockenheit. Und irgendwie arbeitet das Holz oder so? merkt man sowas nicht zu sehr? oder muss man da extra Maßnahmen treffen? (hab den Pocast nicht druch, das Thema ist mir nicht wirklich geheuer und hier sind nur ein paar Vorurteile)

    Dann denk ich auch noch an amerikanische Häuser, die vlt aus 1 oder 2 tragenden Elementen gebaut sind und alles andere ist Fassade. Also, Langfrstig im Sinne von Dekaden hält das nicht unbedingt.


    Achso, aber in jedem Haus ist meistens irgendwo noch ein Holzbalken oder ein Gerüst so eingebaut. Also mit Holz zu bauen kommt durchaus häufiger vor als man denkt.

    Beim Thema China und Japan gibt den japanischen Film "City of Life and Death", das die Massaker der Japaner an den Chinesen im 2.Wk thematisiert. Sowas wird wohl gerne aus den japanischen Geschichtsbücher herausgestrichen.


    Bei Anime gibt es "Grave of Fireflies", was eine sehr emotionale Tragödie sein soll, aber letztendlich soll er wohl intendiert gewesen sein, die stolze und egoistische Jugend anzumahnen. Man solle Traditionen wahren und so weiter.

    Dem gegenüber ist "Akira" wohl auch ein Zeichen der damals aufkommenden Jugendkultur.

    Wie war Dannys Beispiel?

    "Cute enough to fuck with me"?

    Mir ist aufgefallen, dass es ja eine Doppeldeutigkeit hat: "to fuck with me" kann eben nicht nur Sex bedeuten, sondern dass der oder die andere den Kopf verdreht oder betrügt oder .... (wobei das vulgäre deutsche Äquivalent dann wirklich eher "er/sie fickt mich" wäre - kommt ein bisschen auf die Band an und wie vulgär, provokativ sie sich gibt)


    hier ist zu der missglückten oder nicht unumstrittene Übersetzung zu "The Hill we climb":

    https://www.derstandard.at/sto…oechstem-mass-missglueckt


    Orginal von Gorman
    Wird zu
    "We’ve braved the belly of the beast","Wir haben tief in den Abgrund geblickt"
    "And yet the dawn is ours before we knew it. / Somehow, we do it.""Unversehens gehört uns der Morgen. / Irgendwie geht’s."
    "To compose a country committed / To all cultures, colors, characters, / And conditions of man""Ein Land für Menschen aller Art, / jeder Kultur und Lage, jeden Schlags". (Amerkung: das Wort "colors" wurde ignoriert)
    "We will raise this wounded world into a wondrous one"-wundersame Welt


    Wie wird aus dem Bauch der Bestie der Abgrund?

    Somehow, we do it = Irgendwie haben WIR ES GESCHAFT - warum hat man das gekürzt? Zu dem "Unversehens" ist eben auch zu passiv. "da sind wir eben gestolpert und unversehens aus dem Abgrund heraus gefallen"

    Es fehlt das das Land komponiert wurde, also zusammengesetzt von allen Amerikanern, es fehlt, dass der Charakter ebenso inkludiert wird, aus der wunderbaren Welt wird eine wundersame, rätselhafte Welt (ein Runde nach Alice ins Wunderland?) kA....

    Es fehlen hier und da eben die Emotionen, die Überspitzungen...

    https://www.derstandard.de/sto…olltext-the-hill-we-climb

    https://taz.de/!5763186/


    Im A!-Podcast gab es eine Diskussion darüber, ob man den Staat braucht oder so ähnlich. Oder ob man ihn nicht in ein großes Europa aufgehen lassen kann oder... Unter Historikern weiß man nicht so genau, wann und wie sich der Moderne Staat gebildet hat (wann und warum fängt ein Frankenvolk an, sich als Frankreich zu formieren, bezeichen, aufzutreten?), aber auf jeden Fall ist er ein höchst ambivalentes Konstrukt: vom Holocaust bis zum Sozialstaat kann ihm alles inne wohnen.