Beiträge von SozialesBrot

    Florida nicht. Georgia ist das rennen offen. Z.Z. hat Trump nur 70000 Vorsprung, anfangs über 200000 Stimmen mehr. Es fehlen aber noch 9% der Stimmen in den demokratischen Hochburgen. Die Ergebnis liegen alle innerhalb der Prognosen. (Margin of error)

    https://twitter.com/NateSilver538/status/1325918376569528321

    Nein, für den Sun Belt hat die Demoskopie ein offenes Rennen ausgesagt. Für alle Staaten waren in den Projektionen so, dass kein eindeutiger Sieger vorhergesagt wurde.

    Die Demoskopie war aber eindeutiger bei Wisconsin und Michigan. Das war ein ziemlicher Kraftakt in den letzten Metern um 1 bis 2 % das zu holen. Nevada ist auch nicht so eindeutig.


    Laut Polls hätte Biden sogar um die 350 Stimmen geholt.

    Ich weiß nicht, wo ich es reinpacken soll, aber ich denke das hier:

    https://www.ventil-verlag.de/titel/1862/incels


    gehört zur Thematik QAnon. Die Incel-Bewegung und QAnon haben beide 4chan als "Brutstätte". So kritisch, wie es hier beschrieben wird, wobei mir hier eine Einordnung in kapitalistische Ordnung fehlt ( ja, es wird zwar Kapitalismus erwähnt, aber so ein bisschen wilder, verschwörungstheoretischer gefragt: warum? Was ist die Funktion von Incels im Kapitalismus (- in einem emanzipatorischen Kapitalismus)? ) Wobei das eher eine Anregung ist und da keine künstliche Antagonismen aufgemacht werden sollen.

    precht hat das ganz gut eingeordnet, ist auf den kontext eingegangen und spricht von einer grundesetzlich guten entwicklung. mit dieser differenzierten darstellung kann man imo leben.


    die flaßpöhler macht ein problem der sprachphilosophischen theorie auf, um zu sagen man solle die dinge nicht so theoretisieren...genau, lol :S

    Also, ich finde, die beiden machen genau dasselbe. Nur Precht macht sich nochmal vorher darüber lustig. Was bei ihr das Theoretische Problem ist, ist bei Precht der Verweis auf sog. Eigenverantwortung.

    lol

    Bild

    https://www.zdf.de/gesellschaf…020-100.html#xtor=CS3-162

    (Ungefähr Minute 34, in derselben Sendung wurde auch einfach nebenbei N***** gedropt)


    Und ihr denkt, Svenja Flaßpöhler sei hier diejenige, die das nicht versteht.

    Ceremony

    Zitat

    Ich verstehe aber auch, das vllt. dunkelhäutige Menschen meine jetzige Aussage als rassistisch Aufnehmen, da sie diese Ausdrücke (bis jetzt) vllt ausdrücklich immer in einem negativ wertenden Zusammenhang aufgenommen hatten. Das ist der einzige Grund warum man bestimmte Worte vermeiden sollte um nicht falsch vom Gegenüber verstanden zu werden. Es ist wichtig Wortursprünge wie z.B. Neger/Nigger zu verstehen damit man auch keine peinlichen Fehler macht. Aber auch hier gibt es einen Wandel indem sich Schwarze zum Teil diese Wörter zu eigen machen und so die Bedeutung, abhängig davon wer und wie man es sagt unterschiedlich aufgenommen werden.

    Ja, das kenn ich von dem Wort Krüppel und, ich glaube es gibt sowas sowas wie eine Krüppel-Bewegung? Zuerst war es negativ besetzt und dann hat sich die jeweilige Gruppe sich das angeeignet.


    Aber hier ist der Punkt: das bestimmen die jeweilgen Personengruppen dann immer noch selbst. Und selbst dann muss man sagen: es können immer noch die Bedeutungen und Entwürdigungen mit in den Wörtern übertragen werden. Wörter entstehen und existieren nicht im leeren Raum, sondern sind "historisch gewachsen", sozial konstruiert und von Machtverhältnissen durchdrungen.


    murksomat

    Die größere und viel nachhaltigere Propraganda ist, dass heutzutage alles Friede-Freude-Eierkuchen sei und Ost und West zusammen gehören, so wie es sein solle. Der Staat hat nicht immer alles gut und schön gemacht oder nach besten Wissen und Gewissen usw., was man sich daraus zieht heißt: misstrauisch sein gegenüber jeder Erzählung von einem Sieg der besseren Seite oder Zusammengehörigkeit (natürlich ist der Ost-West-Antagonismus genauso falsch).

    murksomat

    Zitat

    Das war eine kluge Entscheidung, denn den Sozialismus gab es 1990 nicht mehr. Hätte-, Wäre-, Wen-Diskussionen interessieren heute keine Sau mehr. Sozialismus hat damals wirklich niemanden mehr interessiert und auch keinen dritten Weg.

    Also, wenn Ostbürger sowas hören müssen, dann wird damit noch viel mehr Ost-West-Trennung betrieben. Sozialismus existiert immer noch, man kann sogar den Punkt machen, dass deswegen erst der Kapitalismus weiter existieren kann, also indem eine Art Empathie und Solidarität übernommen wurde. Dein Kommentar ist eher in die Richtung "selbstschuld" und das ist historisch unterkomplex.

    Zu Thomas und ungerechte Bildung:


    Eine Lehrerin bei uns kopiert inzwischen einfach das gesamte Buch und teilt dann immer wieder neue Seiten aus, wenn ein neues Kapitel kommt. Aber das ist dann auch Gymnasium, also Leute, die es sowieso haben.


    An sich sollte man einfach nicht mehr so sehr auf Bildung pochen, um soziale Ungleichheit zu beseitigen bzw. um "Aufstiegsmöglichkeiten" zu fördern, weil dann wird es immer die geben, die nicht können, nicht wollen, aber später in total wichtigen systemrelevanten Jobs arbeiten werden. Soziale Gleichheit darf sich nicht darauf beschränken, die Leute in der Führungsebene tauschen zu dürfen.


    Bildungsungleichheit ist aber nochmal ein anderer Punkt.

    Hier zu den invertierten Nachrichten und von wegen bei der Wiedervereinigung hätte auch eine Chance geben können, Schlesien oder Preußen oder was auch immer wieder zu bekommen:

    Nicht mal bei Ostdeutschland ist es völlig sicher, dass man die bekommen hätte, wenn man es nicht so wie gemacht, gemacht hätte.