Beiträge von Pille

    Deine Art gepaart mit berechtigter Kritik macht es einem schwer, zu glauben du hättest Interesse an einem Dialog.

    Nichtsdestotrotz Bedarf es mehr Dialog über Impfstoffe, den dazugehörigen Studien und Notfallverfahren. Mir gefällt diese Entwicklung genauso wenig wie dir, allerdings störe ich mich mehr an der Kommunikation. Die Berichtserstattung der letzten Monate läßt uns bei dem Wort Impfgegner sofort an "Bill Gates will uns chipen" - Leute denken.

    Der AZD1222-Impfstoff sorgt nicht nur durch mangelnde Kommunikation des Herstellers, sondern auch wegen der Methodik der Studie für Zweifel ( versehentlich falsche Dosierung, Anzahl Probanden, Alter Probanden erste Testgruppe ). Laut Wiki hat die EU schon eine Vereinbarung über die Lieferung von 400 Mio Dosen getroffen. Ganz ehrlich, das ist wenig Vertrauensvoll.


    edit: hab den Beitrag von Gojira nicht als Dialog gelesen und deshalb falsch interpretiert.

    Die elektronische Patientenakte (ePA)

    Welche Medikamente nimmt ein Patient, welche Vorerkrankungen hat er, wie sind seine Blutwerte, wie verliefen frühere Behandlungen? Viele dieser Informationen über unsere Gesundheit stehen in den Aktenordnern unserer Arztpraxen. Gehen wir dann zu einem anderen Arzt, liegen viele dieser Informationen über uns nicht vor und Untersuchungen müssen wiederholt werden. Damit machen wir Schluss. Ab 2021 können alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) ihrer Krankenkassen erhalten – dafür hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz gesorgt.

    Die elektronische Patientenakte ist das sichere digitale Zuhause für medizinische Dokumente und damit der Schlüssel zu einer modernen Gesundheitsversorgung.

    Wie unsicher das digitale Zuhause ist, erklären Martin Tschirsich cbro, Dr. med. Christian Brodowski und Dr. André Zilch auf dem 36. Chaos Communication Congress. Ohne eigentlichen Identitätsnachweis gelangen sie an die Karten, die Zugang zu den ePA's ermöglichen.


    Eine wie ich finde sehr gute Arte-Doku zum Thema "COVID-19" mit Fokus auf den Maßnahmen und ihren Folgen, nicht so sehr auf dem Virus:


    Mir hat die Doku auch gut gefallen, weil sie halt erfrischend kritisch mit den getroffenen Maßnahmen umgeht. Die Argumentationen der Anta- und Protagonisten sind nachvollziehbar. Nur den Internisten Matthias Schrappe hätte ich gerne etwas genauer in seinen Aussagen interviewt gesehen. Er vergleicht die Sterblichkeit von Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden - SARS-CoV-2 mit 6-8% und Lungenentzündung 8-13%. Nur Anhand dieser Zahlen sagt er aus, das wir nicht annehmen können das covid schlimmer als eine Lungenentzündung ist. Das könnte ich nur nachvollziehen, wenn wir zu jeder zeit, genügend betten und medizinisches Personal zur Verfügung haben. Und das das nicht der Fall ist war schon oft genug Thema im Podcast.